Donnerstag, 19. Januar 2017

Frühling in Annes Garten - Bei Majorahn III

 Da sind wir wieder, ich erinnere: 12 Grad, Tag des offenen Gartens bei Anne (Majorahn) in Rheinhessen. Kalt ist es gewesen, aber sooo schön!
 Erstaunlich viele Besucher fanden trotzdem den Weg in die Gärten, bei Anne war das Essen sehr schnell ausverkauft. Das Genöle unserer Kleinen mußte ich mir deswegen lange anhören.

 Besonders schön finde ich den Blick in die freie Natur (hinten leicht zu erkennen). Ein offener Garten im doppelten Sinne.

 Ich brauch mehr Zäune, das sehe ich schon. Ein paar Staketen müssen her! Sieht das nicht inspirierend aus?
 Es lebe das ewig Leben - Semperviven!
 In memoriam - der Buchs ist tot - nun findet man an diesemPlatz nach britischen Vorbild (oder rheinhessischem) Raised beds, eingefaßte Beete mit Holz.


 Ich frage mich, ob sie wohl das letzte Unwetter schaukelnd überstanden haben? Wenn nicht, dann kann man sie ja wieder aufheben, sie gehen selten kaputt.

Genug für heute - aber ich verrate euch, dass es weitergeht. Mein Repertoir ist oftmals unerschöpflich, sehr zum Leidwesen von Mr. W., der die vielen vielen Bilder immer sichern muß, damit sie mir nicht verloren gehen. Es lebe der Blick in die Landschaft!

Montag, 16. Januar 2017

Dragons Garden, Essex, GB


Heute muss ich gestehen, dass ich nicht mehr weiß, wo dieser bezaubernde Garten liegt. Er wurde angelegt rund um ein ganz normales Wohnhaus, irgendwo in Essex . Wenn ich meine Unterlagen finde, trage ich es nach. Der Garten heißt Dragons, und ich fand nichts mehr im Netz, er war einer der Gärten auf einer Gartenreise. Die Besitzerin hat mit ihrem Mann einen wundervollen Garten mit ganz vielen farblichen Akzenten angelegt, viele dunkle Stauden und Sträucher kombiniert mit hellen Tönen. Er gefiel mir außerordentlich gut. Eine bescheidene Frau, doch hatte sie ein ganz enormes Gartenwissen.

 In Hochbeeten im Farbton aller Hölzer im Garten pflanzt sie ihre Spezialitäten, die sonst untergehen würden, wie zum Beispiel die ganz kleinen Hostas. Ich habe da Mr. W. schon Andeutungen gemacht .... ;)


 Durch diesen Garten bin ich zweimal gegangen, weil man beim ersten Mal bekanntlich nicht alles sieht - und ich habe einen Farn gekauft. Eine Mitreisende sprach mir gleich über die Schulter: Anthyrium filix femina *Victoriae*, genitiv. Das vergesse ich nicht, ich brach in schallendes Gelächter aus, da sie bei dem Genitiv die Stimme hob - sicher eine Lehrerin, außerordentlich sympathisch. Nun hoffe ich, dass die Viktoria und der andere Kandidat über den Winter gekommen sind, sie sitzen noch in Töpfen. Schade, würden sie es nicht schaffen ...

 Das Aeonium können wir bei uns ja nicht halten, auf den Kanaren traf ich es überall, viele endemische Sorten gibt es dort.

 Ist das nicht sehr schön?
 Abschließend gab es ein selbstgebackenes Kuchenbuffet mit deutscher Beschilderung, man hat sich sehr viel Mühe für uns gegeben.

Wäre ein solcher Garten bei mir um die Ecke, ich würde öfter mal klingeln.
Teil 2 folgt gelegentlich

Freitag, 13. Januar 2017

Nur ein Bild - Puerto de Tazacorte, La Palma


Der Strand von Tazacorte auf La Palma, ein weiterer Sehnsuchtsort. Alles schwarz. sooo schön!

Demnächst mehr, ich habe momentan für den Blog nicht viel Zeit, aber ich arbeite dran.

Samstag, 7. Januar 2017

Bei Majorahn - ein Garten in Rheinhessen Teil 2


Teil 2 aus Annes Garten - ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass es trotz der schönen Aufnahmen 12 Grad waren, ich habe mit den anderen Freundinnen sehr gebibbert. Es war kalt. Das Wetter kann man nicht beeinflussen - zum Glück! Neid ist mir fremd, doch um die hohen Euphorbien beneide ich Anne, bei mir sind alle nach einem kalten Winter erfroren, drum bei uns nur kleinere Sorten. Und egal wie viele Allium ich setze - sie kommen niemals wieder. Also seinlassen und bei Anne schauen!
 Anne und Mr. Rahns Garten (das möchte ich nicht unerwähnt lassen, nachdem sie es erwähnt hat ) ist erfüllt von Kreativität - ihr Mann macht aus allem etwas. Kein Brett ist vor ihm sicher.
 Jede Pflanze hat in diesem Garten ihren Platz - auch der Giersch. Sicher wird er auch gegessen, bei uns auch. Wenn man Raum hat, warum sollte man ihn nicht an diese schöne Pflanze vergeben? Man muss ihr nur die Grenzen aufzeigen.
 Weiß jemand, wozu dieses Gerät diente? Ich bitte um Vorschläge ...
 Dies hier ist eindeutig eine Treppe. Anne bepflanzt fast alles, was nicht bei drei im Müll ist.
 Frühling - die Tulpen blühen. Und nicht die modernen, von denen es jährlich neue gibt, sondern das Standardprogramm - einfach Natur.
 Ein Bild wie ein Gemälde
 Damit die Helleborusblüten nicht erfrieren, wurden sie eingehüllt in ein Tuch! ;)
 Im Garten schaukeln an mehreren Stellen die Semperviven
 In diesem Jahr gab es eine Aktion (2016) das Rheinhessenquadrat. Wenn ich nicht irre, erklären diese Schilder hier, was dort gepflanzt ist.
 Schnell aus der Stube geholt, hier braucht es anscheinend Dekoration


 Eine Dame fragte, ob sie einen Kopfsalat kaufen könne - sie durfte!
Genug für heute - bald geht es weiter wenn es heißt: Frühling in Annes Garten!

Mittwoch, 4. Januar 2017

Jahresrückblick 2016 - Dankbarkeit

2016 war ein schnelles Jahr, es ging viel zu schnell vorbei. Kurzentschlossen hab ich es im Januar bis Afrika auf eine Insel geschafft und es nicht bereut, der Atlantik ist einfach mein Meer. Seine Rauheit hat es mir angetan. Ich fand ihn auf allen Inseln während dieser Reise und vereinzelt noch im Laufe des Jahres. Ich bin dankbar, dass ich das Jahr 2016 erleben durfte! Es war gefüllt mit neuen Eindrücken und Aussichten.
 Wir haben viel mit unseren Enkelinnen unternommen, sie werden viel zu schnell groß,
haben einen Bauernhof gefunden, dessen Produkte wir jetzt manchmal einkaufen.
 Die Katzen hielten uns auf Trab und wir lernten auch von ihnen, wie man genießt zum Beispiel. Es gibt nichts Schöneres als einer Katze beim Räkeln zuzusehen, wenn sie in der Sonne liegt.
 Im Juni wurde unsere Jüngste unter die Haube gebracht, sie wohnt ein Stück weit weg von uns.
Zum X-ten Mal besuchten wir Sissinghurst, es ist immer wie eine alte Freundin besuchen. Auch dafür bin ich dankbar.
 Auch, dass ich meiner großen Katzenliebe, dem Kater begegnet bin und er sein Leben mit uns teilt.
 Das Jahr war zu kurz, um all das zu unternehmen, was wir gerne gemacht hätten, der Dienst und div. Umstände sprachen manchmal dagegen. Den Garten haben wir sehr genossen wie in jedem Jahr und im Winter tauche ich ab - da lese ich viel.
 Atlantik - Schottland - Whisky - Wellen und Sterne in der Nacht. Es gibt nichts Vergleichbares mit dem Schlagen der Wellen in der Nacht an den Strand
 Wir haben Steinkreise besucht und eine Weile dort verweilt
 und die Isle Of Skye besucht, den Talisker Whisky wiedergefunden und Regen wie Sonne erlebt. Dort regnet es eigentlich fast immer, man sucht sich die Zeitfenster, in denen man ein gutes Foto machen kann.
Ja - und dann wurde Mr. W. sechzig. Gestern waren wir noch 15 Jahre alt, die Zeit läuft. Und darum plädiere ich dafür, jeden Tag so zu genießen, als könnte es der letzte sein. Das könnte er nämlich! Man kann jedem Tag etwas Schönes abgewinnen, und sei der Tag noch so schlecht. Zum Beispiel jetzt: Das Wetter stinkt mich an, aber eine Katze sitzt auf meiner Fensterbank. Also ist alles gut.
Den zweiten Band des Schottland-Lesebuches habe ich gerade in Arbeit, heute noch habe ich es ausgelesen. Wunderbare Bücher, ich fand all die Orte wieder, an denen ich schon war und vermißte all die anderen, an denen die Schreiberin noch nicht war. Eigentlich könnte ich selbst ein Buch schreiben, aber ich habe diesen Blog.
Gute Vorsätze für das neue Jahr habe ich nicht, es wird alles kommen wie es kommt und vielleicht auch wie es sein soll - und vielleicht erfüllen sich auch Wünsche, aber das liegt nicht in meiner Hand.
Danke!