Samstag, 19. August 2017

Sonnen im Garten - Helenium und Rudbeckia

 August - die Zeit der Sonne im Garten. Helenium ist für mich fast das Schönste, was es im Garten geben kann, kleine Sonnen, immer wieder - über Wochen. Und selbst abgeblüht machen sie nochwas her. Diese Sorte bekam ich geschenkt, den Namen kenne ich nicht.
 Meine Rudbeckien strahlen auch mit der Sonne um die Wette.
 Die Sorte Rauchtopas wurde bei der Staudensichtung sehr gut bewertet, je größer der Platz, desto schöner sieht ein Helenium aus. Ich bekam es von Anne Rahn.



 Auch diese gelbe Sorte, Name nicht bekannt, bekam ich geschenkt. Sie ist herrlich.




 Das ist die Waltraud, niedriger, und blüht zu allererst.
Der Königstiger kommt zuletzt, er bewacht die Haustür. Eigentlich sind fünf Sorten genug, allerdings kann ich nicht garantieren, dass ich nicht noch eine kaufe. Ich liebe es, wenn sich das Helenium leicht bewegt und die Bienen den Nektar tanken. Im Anschluss kommen die Astern, und das Gartenjahr neigt sich dem Ende. Dann wende ich mich noch mehr meinen Büchern zu. Genießt den August! ♥

PS: Ich habe da noch eine Randbemerkung in eigener Sache:
Ich mag keine Kettenbriefe oder ähnliche Erscheinungen wie Verknüpfungen in Gruppen. Meinem Gefühl nach dient dies nur weiteren Klicks, das ist nicht mein Ding. Drum entschuldigt bitte, dass ich meist nicht kommentiere, wenn es heißt: Freitags Blumen, Mittwochs Fleischwurst, etc. (ich weiß, es gibt keinen Fleischwurstbeitrag). Ich kommentiere jedoch sehr gerne normale Beiträge. :)

Mittwoch, 16. August 2017

Ein Garten im Taunus (Hessen) - mit Kindern

Momentan reite ich wohl auf der deutschen (Garten)Welle! Da bin ich wieder mit einem klitzekleinen Einblick in Ankes Garten im Taunus. Regelmäßige Treffen gehören zum Programm. Der Chefkoch grillt, seine Frau kocht. Diesmal hatten wir allerdings die Enkelbienen im Gepäck, ich hatte versprochen, sie an diesem Wochenende zu nehmen.
 Der Garten liegt am Feld, einen Zaun gibt es nicht. Und so ergibt sich auch ein Reh- bzw. Ziegenbesuch, der alles abfrißt.
 Tomaten gedeihen unter dem Dachüberstand.

 Anke mag wie viele auch die Semperviven. Viele Stauden bevölkern ihren Garten und natürlich - wen wundert es - ganz ganz viele Hostas, auch in Töpfen, wie bei uns.

 Wer gerne kocht, hat auch eine Kräuterspirale. Sie wird regelmäßig beerntet.

 Der Garten liegt, wie ich erwähnte, am Feld. Dort gibt es Ziegen, große. Und wenn der Wind sich bewegt, müffelt es oft. Ich kenne das von früher, wir hatten ja Zwergziegen, die haben aber nicht so geduftet, nur ein wenig.
 Natürlich bietet der Garten viel mehr als meine wenigen Bilder, ich hatte - wie seit Neuestem - mal wieder nur das Handy dabei und wollte eigentlich die Kinder fotografieren. Darum bekommt ihr nur eine Auswahl an Bildern, viele habe ich nicht gemacht.
Darf ich vorstellen? Das ist Napoleon, der beste Freund des Chefkochs. Es gab wegen der Kinder Burger, sie waren sehr lecker. Wir kommen gerne wieder! Und danke!

Sonntag, 13. August 2017

Tonder - Dänemark

Von Tarp in Nordfriesland aus ist es nicht weit nach Dänemark. Überall darf man dort auf der Landstraße nur 80 tuckern, das entspannt - oder man schläft ein! ;)
Und so war ich auf dem Weg nach Tonder ... einer wunderschönen Stadt. Es scheint, die Welt ist dort noch in Ordnung. Sehr viel Einzelhandel, viele Urlauber und schöne Sachen, die man kaufen kann. Der Baustil der Häuser gefällt mir so unglaublich gut, Dänemark ist allerdings teuer.


 Das sieht doch alles sehr gemütlich aus?
 Eis und Kuchen hab ich mir verkniffen. Aber dann überfraute mich ein Hüngerchen und ich ließ mich in einem Lokal nieder. Dort bedienten nur junge Menschen, das hat mir sehr gut gefallen. Allerdings scheinen die auch einen Riesenhunger zu haben, denn diese Portion schaffe ich nicht. Den Deckel des Burgers ließ ich wie die meisten Fritten gleich liegen, viel zu viel! Vor dem Lokal wunderte ich mich, warum so viele Teller nicht leer gegessen waren, danach habe ich es verstanden. Kinder tobten herum, damit war ich auch sehr einverstanden.
 Dann erinnerte ich mich an die Gamle Apotek und da war sie auch schon. Was für ein Laden! Da kann man einkaufen, bis einem das Konto gesperrt wird. Sie haben sogar eine Weihnachtsabteilung. Da Mr. W. als Gepäckträger nicht zur Verfügung stand, habe ich nichts gekauft. Ihr hört richtig. Nichts. Ich konnte es selber kaum fassen, wo ich doch sonst immer gleich ein Dinnerservice nehme, wie ein Vermieter mal so treffend in GB bemerkt hat. Durch eine offene Tür sah ich einen Garten und stand gleich mittendrin. Es war ja wie eine Einladung. Klein, pflegeleicht, gemütlich.


Mein Auge fiel auf dieses bezaubernde alte Haus, das am Ende des Gartens stand. Ist das nicht herrlich? Sofort geht dann die Fantasie mit mir durch und ich will einziehen.
Klasse, oder?
 Am Parkplatz war dann eine Ausstellung. Ich wollte unbedingt rein, aber mein Rücken wollte das nicht. So ist es immer. Beim nächsten Mal!

Donnerstag, 10. August 2017

Zu Gast in einem hessischen Garten - Petra

Wir - das sind eine Gruppe von hessischen Gärtnerinnen, die sich regelmäßig zum Plausch treffen. Diesmal war es Petra, die geladen hatte.
 Weil fast alle fahren mußten, gab es eine alkoholfreie Bowle und wie üblich viel zu essen, jeder bringt etwas mit. Fotos davon habe ich versäumt zu machen.
 Petra mag es gerne üppig, ich war von ihrem Basilikum sehr angetan - bei mir ist es in diesem Jahr nichts geworden, das Wetter war denkbar schlecht. Dann wurde es auf dem Hochbeet von den Tomaten überrollt.
 Petra dekoriert drinnen wie draußen sehr gerne. Sie liebt auch die Semperviven wie einige von uns.
 Noch lebt ihr Buchs - doch ich glaube, auch hier ist das Ende der Fahnenstange in Sicht.

 Erst im letzten Jahr ließ sie das Grundstück mit Staketen einzäunen. Es sieht sehr gefällig aus.
 Kein Flohmarkt ist vor ihr sicher - meist findet sie etwas, wie hier die Schlüssel.

 Der sagenhafte Mr. Wonderful hatte nichts zu tun, das geht bei ihm gar nicht. Und so nahm er einen Eimer und eine Schere und schnitt alle Blüten der Hostas ab. Hoffentlich waren sie auch alle ver-blüht.

 Um diese schöne Badewanne beneide ich Petra sehr.
Nun wollen wir mal sehen, wer als Nächstes zu sich einlädt. Ich bin erst in November dran.