Donnerstag, 16. Juli 2009

Julitage - Flattertage

Die Schmetterlinge sind da! Wie in jedem Jahr besuchen sie mich in großer Anzahl, weil es hier Blüten gibt. Bei den Nachbarn sieht man keine, denn an Thujen sind sie wenig interessiert! Hier gibt es drei Schmetterlingsflieder, viele Echinaceen und andere Blühstauden, die die Schmetterlinge regen besuchen. Selbst die Katze ist fasziniert davon! Die Natur läßt sich von uns aber nicht betrügen: An weißen Echinaceen sind sie nicht interessiert, und wie ich von anderen hörte, an orangenfarbenen Echis auch nicht. Drum setze ich auch keine neuen mehr.
Ein besonders schöner weißer Phlox ist *Pinacolada*, mit 40 cm geeignet für die Topfkultur in kleineren Gärten, natürlich auch in größeren! ;)


Mein Himmelsstürmer, die Hemmerocallis *So Lovely* blüht wie in jedem Jahr mit unzähligen Stängeln bis zum Ende durch. Sie ist die letzte Hem, die blüht, wenn alle anderen durch sind. Täglich ernte ich momentan zwei Kilo abgeblühter Blüten, aber lange wird es nicht mehr dauern, der Höhepunkt ist überschritten, jetzt kommen andere Pflanzen zum Zug! Ich liebe meine Hems, jede einzelne, selbst Mr. W. konnte ich mittlerweile von ihren Vorzügen überzeugen.

Wir ernten Zucchinis für drei Familien. Momentan friere ich noch ein, wenn ich keine mehr sehen kann, werden alle verschenkt oder kompostiert!


In diesem Jahr haben sieben neue Phloxe hier Einzug gehalten. Noch blühen nicht alle. Diese hier sind schon länger da und erfreuen mich täglich mit ihrer Blütenpracht. Ich habe sie höhengestaffelt gesetzt. Die Echniacea im Hintergrund hat sich an unmöglicher Stelle selbst ausgesamt und ist fast so groß wie ich!

Die Hostas sind in diesem Jahr besonders großblättrig, auch die Plantaguinea hier, die sonst wegen Trockenheit im Hang kleine Blätter hat. Neben ihr blüht Geranium Rozanne.


Selbst ausgesamt hat sich im letzten Jahr auch die zweijährige Rudbeckie, die jedoch meist mehrere Jahre blüht.


Lions Rose kann ich sehr empfehlen. Mit ihrem dunkelgrünen glänzenden und absolut gesundem Laub begeistert sie mich Jahr für Jahr, selbst dann noch, wenn sie vom Reh abgefressen wird.


Mein oberes Hangbeet (im Englischen Longboarder) ist eine wahre Pracht. Man muss davor stehen, um zu begreifen, wie schön es ist. Überall kreucht und fleucht es auf den Blüten. Im Liebestaumel tummeln sich hunderte von kleinen Käfern auf der Euphorbie links hinten!

Auch die abgeschnittene Katzenminze muss als Ruheplatz herhalten!




Das obere Beet nochmal von der anderen Seite

Geschenke liebe ich besonders: Die Rose Frederic Mistral erhielt ich von vier Gärtnerinnen aus Norddeutschland, die mich besuchten und mit mir im letzten Jahr eine Gartenreise in Süddeutschland machten. Das besondere daran ist: Ich hatte mal erwähnt, dass ich mir genau diese Rose gerne kaufen würde!

Noch nicht ergraut ist der neue Tisch, aber wir arbeiten dran. Er ist Wind und Regen ausgesetzt ...


... noch ein Geschenk! Von Grünzeux...

Blick vom Freisitz aus auf den Sitzplatz. Bald werde ich Trauben ernten können. In diesem Jahr ist die Natur durcheinander. Gestern blühte meine Herbstchrysantheme auf, die im Oktober blühen sollte.
Gibt es im August Schnee?

Dienstag, 7. Juli 2009

Bei mir ist's bunt!!

Hochsaison der Taglilien! Endlich konnte ich Mr. Wonderful davon überzeugen, dass wir ab jetzt auf keine!! meiner Schönheiten mehr verzichten dürfen! Nach dem Winterverlust und dem Verschenken von fünf Stück haben wir jetzt immerhin zehn weniger, damit hat er sich zufrieden gegeben. Sie sind aber auch einfach nur herrlich und symbolisieren den Sommer pur. Wenn sie abgeblüht sind, so meint er, ist es nur noch Gras. Na und? Hinterm Haus im Quartier ist das doch dann egal und in den Beeten gliedern sie sich ein bzw. unter!



Wir ernten uns bekloppt! Drei Zucchinipflanzen. Welcher Teufel hat mich da geritten? Ich habe bereits angefangen, zu verschenken.





Nordic Night

Die kleine Süße im Vordergrund ist Hosta Leather Sheen von Planwerk am Chiemsee. Die hintere hat keinen Namen, jedenfalls nicht bei mir.


Diesen Phlox hat mir mal eine Freundin geschenkt, die das Beet ausräumte. Es waren sechs große Pflanzen, drei davon hab ich verschenkt. Sie sind wunderschön. Phlox muss man wirklich ständig gießen, sonst kann man auf ihn verzichten. Jetzt hab ich schon wieder drei geschenkt bekommen, einer fängt grad an zu blühen, rosa mit pinkem Auge! Schön!


Santolina Pinata, braucht niemals gegossen zu werden. Sie ist anspruchslos. Wenn sie verblüht ist, schneid ich sie auf 15 cm runter und mache Stecklinge auf dem Hochbeet. Eine unverzichtbare Pflanze für mich.

Alles geht! Astrantia, Hemerocallis und Geranium Nimbus zusammen, sie gedeihen prächtig

Sanguisorba Pink Tanna, meine Neuerwerbung aus Holland. Sie wird mich immer an einen schönen Ausflugstag mit meiner Freundin und ihrer Familie erinnern.

Seit Wochen beernten wir jetzt 10 Köpfe Lollo und Lollo Rosso. Das ist besser als einen Kopf komplett zu ernten. Jetzt geht er hoch und wir verschenken an die Nachbarn, damit nix verkommt. Danach wird noch Mangold vereinzelt, und ein paar Stecklinge gesetzt und dann kann das Jahr weitergehen. Mr. Wonderful freut sich wahnsinnig :(( auf den Mangold, er haßt ihn wie die Pest. Aber ich liebe ihn, weil er so schön bunt ist, die Nachbarn am Rübergucken hindert und ich mich dahinter mit einer Tasse Tee verkriechen und relaxen kann!
Heute Nacht hat es geregnet, ich bin sehr zufrieden, weil das Gewitter an uns vorübergezogen ist.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Sommer - späte Winterschäden

Der Sommer ist da, die Wetterumschwünge sind einfach nur ätzend, weder die Pflanzen noch ich wissen woran sie sind! Im Frühling habe ich berichtet, dass mir viele Hemerocallis nicht über den Winter gekommen sind, ebenso einige Hostas in Töpfen und sogar die Hosta Sieboldiana Elegans hat im Boden einen Frostschaden und ist ziemlich klein. Frances Williams sieht im Topf aus wie ein Baby, und was war sie doch immer eine große Schönheit! Die Natur hat uns mal wieder gezeigt, wer der Herr ist - und sie hat Recht!

Dieses Bild ist von gestern, eine große Ligularia Desdemona mußte rechts vor den Steinen weichen, dort sitzen jetzt drei neue Phloxe, die mir eine Freundin geschenkt hat - sie lebe hoch!
Gnadenlos, wie ich momentan bin, habe ich eine 7 Jahre alte Rose Charles de Mills aus diesem Beet entfernt, weil mir das Schneiden einfach zu mühsam war. Ein Haufen durcheinandergewirbelter Äste, kreuz und quer und viel zu viele Blätter. Die Blüten waren herrlich, ich liebte sie, und die Fotos werden mich immer an sie erinnern. Das ganze Beet war einfach zu unübersichtlich, Geranium Brookside hatte sich ausgesamt und die ewig langen Arme in alle Pflanzen gesteckt. Toll sah es aus - aber jetzt sind alle bis zum Boden runtergeschnitten.

Geranium Buxtons Variety hat Blattwerk wie Rozanne und Jolly Bee, die Blüten sind aber anders. Gefällt mir gut, ich hab es erst neu vom letzten Sommer.
Diese einjährige Duftwicke habe ich aus Samen gezogen, den ich in England gekauft habe. Ihr Duft haut mich um, besonders am Abend! Heute mußte ich die Pflanzen, die größer sind als ich, gegen Mehltau spritzen. Sie sitzen im Topf auf der Terrasse. Hätte ich es nicht getan, wäre sie verloren.


Mein neuer Phlox *Water Melon Punch* enttäuscht mich in der Farbe, für andere ist er sicher wunderschön. Diese Farbe passt nicht in unseren Garten.

Rose York and Lancester ist eine Liebhaberrose, sie ist nicht überzeugend im Wuchs und in der Fülle der Blüten, aber als alte Royalistin mußte ich sie kaufen. Sie gefällt mir ausnehmend gut.




... für Astrantia
Die Hemerocallis sind in diesem Jahr eine riesige Enttäuschung für mich, ich mußte einige entsorgen, die nicht über den Winter kamen, es waren diese amerikanischen wintergrünen Sorten. Die andere leiden fast ausnahmslos an Blattschäden nach dem Winter und haben weniger Stängel. Zunehmend klage ich über diese Gallwespe oder wie das Ding heißt, die mir die Blüten der Hems zerstört, bevor sie sich entwickeln können. Ätzend! Matsch mit einem Einstichloch, es wird in jedem Jahr mehr, obwohl ich alle befallenen und verblühten Blüten in einer Tüte einsammele und über den Restmüllt entsorge. Ich weiß mir nicht mehr zu helfen. Mr. Wonderful will ohnehin, dass ich die Hems abschaffe, fünf habe ich verschenkt, fünf sind erfroren, die restlichen stehen in Töpfen und Beeten - und es sind viele.

Meine Sterne, die Hostas. Anstatt wieder ein Teilstück zu verschenken, bekamen sie in diesem Jahr in diesem Gartenbereich größere Töpfe. Sie sind grandios. Hosta fortunei *Hyazinth* hat einen Streaker geboren, ich teile ihn demnächst ab und sehe, ob er stabil wächst. Das sind die kleinen Freuden im Gärtnerdasein, nein, halt - es sind große Freuden für mich!

Hosta June ist unverwüstlich, keine Winterschäden, sie sitzt auch nochmal im Beet, wunderschön. Im letzten Jahr hatte sie starke Schäden von Regen und Sonne im Wechsel.

Hosta Dream Queen, zwischen einer Actaea und einer normalen Astrantia


Ich weiß, der Salbei ist wunderschön. Wer den Namen wissen will, fragt einfach mal Astrantia, ich verwechsel meine beiden in rosa immer. Die Rose heißt Sommerwind und ist ebenfalls zu empfehlen.

Im Winter habe ich großmäulig verkündet: Ich kaufe nix! Na ja, bei nix ist es nicht geblieben. 26 neue Hostas sind eingezogen, ein Teil getauscht, ein Teil geschenkt - der Rest gekauft. Auf der Bank kann er nicht sitzen, meckert Mr. Wonderful seit gestern. Ich werde heute Abend noch abräumen, die Pflanzen mußten erst gelistet werden. Wir haben bei Planwerk am Chiemsee eingekauft, sehr zu empfehlen die wunderschöne Hosta *Lederhosen*, deren Namen ich nur ätzend fand, und sie deswegen nicht gekauft habe - bis der Chef der Gärtnerei sie mir unter die Nase rieb, ein Traum in silberblaugrau. Rechts unten Orange Marmelade, ein Geschenk einer Freundin, die immer noch keinen schönen Topf hat - aber bald.

Muskatellersabei, hat sich selber hinter der Hostawanne ausgesamt und ist fast so groß wie ich - ein Gigant einfach!



Dienstag, 9. Juni 2009

Schnuppertage

Heute sags ichs mal mit wenigen Worten, denn ich habe Rücken! Leider kann ich auch nicht bei euch kommentieren, aber bald wieder.
Tuscany Superb
Charles de Mills


Meine wunderschöne Constance Spry - der ganze Garten duftet nach ihr

Rosa Gallica versicolor (Rosa mundi), fängt jetzt an zu laufen, mal sehen, wie weit sie es schafft!



Hosta *On Stage*, mein Sonnenkind!


G. Elke

Mr. Wonderful, mein Goldstück - beim Heckenschneiden

Toddler - unser Couchpotato




Einsteigermodell - ein noch namenloser Zwerg aus Metallguss!



Colette


Stipa Gigantea

Astrantia major


Ghislaine de Feligonde

Samstag, 16. Mai 2009

Gärten in Rheinhessen

Dieser Tage bescherten mir Gartenfreundinnen in Rheinhessen einen wunderschönen Tag. Gärten sind so verschieden wie die Menschen, die in ihnen wohnen. Betrete ich einen Garten, weiß ich viel über die Person, die da herrscht über das grüne Reich. Früher dachte ich immer, wie die Wohnung - so der Garten - weit gefehlt! Das hat gar nichts miteinander zu tun!
Der Garten oben hat sich seit dem letzten Jahr ganz unglaublich verändert. Und er hat viele Bereiche, die sich nicht gleichen. Er gehört meiner Rheinhessen-Gartenkoordinatorin, die sich ganz viel Mühe damit gemacht hat, das der Tag auch gelingt. Immer noch nicht habe ich es geschafft, im Pool baden zu gehen, aber das hole ich noch nach.
Bitte die Bilder anklicken - klick to enlarge, please!
I have visited five gardens in Rheinhessen at one day, three of it are not open to the public.

Dieser zauberhafte Garten gehört zu einem tollen Geschäft. Man kann im Holunderhof alles kaufen, was das Herz begehrt! Pflanzen, Dekokrationen, Porzellan und Glas, Stoffe, Gardinen, Gartenmöbel.





Ein weiterer Garten umrahmt von Mauern liegt direkt am Kirchhof. Somit schaut man von außen nicht rein, es sei denn, man stellt sich auf die Mauer. Ein ungeheurer Vorteil, nicht beobachtet zu werden. Die Besitzerin ist sehr kreativ und macht aus allem etwas, buchstäblich aus allem! Wie wir alle, sammelt sie Altes, selbst aus Feld und Wiese. Ich wußte bis jetzt gar nicht, dass man dort auch Dekorationsartikel finden kann. Ich hätte mich nie getraut, Löcher in Steine zu bohren, bei meinem Geschick hätte ich jetzt ein Loch im Finger. Die Gärtnerin jedoch macht daraus Kränze (zweites kleines Bild von unten).


Dieser Garten ist bekannt, ich habe ihn schon einmal vorgestellt. Eine von uns - Astrantia (meist im Garten). Wenn ich so zurückdenke, hab ich sie noch nie mit sauberen Händen gesehen, irgendwas klebt immer an ihr. Sitzend sieht man sie auch wenig, sie kruschelt ständig in einer Ecke rum, befüllt Deckel von Kaffeekannen oder Ofenrohre mit Sempervivum und hat schon wieder mehrere Dutzend Neue dieser kleinen Schönheiten! Diesmal wurde ich von zwei Hunden empfangen, und ein kleiner Gartenzwerg lief ernsthaft blickend zweijährig mit zwei befüllten Töpfchen durch den Garten! Süß - es hat auch Vorteile, wenn die EnkelInnen bei einem wohnen!

Auch eine von uns - Akalaia! Ein Hanggarten mit vielen Ecken und Tieren, es wurde sogar gegrunzt. Der Garten hat einen schattigen und einen sonnigen Bereich. Und der Ausblick aufs Feld ist - fast - so schön wie bei Astrantia! Da hat man noch Weite für das Auge! Auch hier gilt: Es wird gesammelt, was der Markt hergibt!
Wie bei fast allen von uns Verrückten: Hostas bis zum Abwinken!

Sonntag, 10. Mai 2009

Elli's Zuhause - Elli at home

Für zwei Tage habe ich meine Freundin Elli besucht. Sie wohnt mit ihrer Familie ländlich, hat Freiraum, einen Garten mit Potential, mit einem Riesenpotential - er ist erst drei Jahre alt.


In diesen drei Jahren hat sie mit der Familie Unglaubliches geleistet, man kann das, wenn man den Willen dazu hat. In drei weiteren Jahren wird der Garten gigantisch sein, dessen bin ich sicher.



Mr. Wonderful war mit von der Partie, er schleppte Pflanzen. Denn ohne Pflanzen wär ein Garten leer! Auf einem Grundstück mit altem Gemäuer (verzeih, Elli) kann man viel erreichen. Darum beneide ich sie sehr. Mit den gleichen Pflanzen habe ich auf meinem Grundstück nicht mal annähernd die Möglichkeiten, auch div. Dekorationen würden bei mir nicht passen, würden lächerlich aussehen!

Nein, diese Wanne wird (leider) nicht mit Hostas bepflanzt, der Herr des Hauses will sich im Sommer darin abkühlen.
Das soll er auch, denn er ist sehr begabt, und nach getaner Arbeit - er macht alle Obelisken selbst - darf er auch baden.

Gleichwertig attraktiv und daher für GärtnerInnen ebenso wertvoll ist der riesige Innenhof, uneinsehbar, aufgegliedert in div. Bereiche, die ich die Toscanaecke und das italienische Viertel nenne. Ich kann hier nicht alles zeigen, leider.

Die Toscanaecke, ein sonniger heller Platz, den ich sehr liebe. Elli und ich halten uns hier gerne auf. Der Oleander hat es leider nicht über den Winter geschafft, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Trotzdem wird er jetzt entsorgt.




Meine Freundin Elli ist mir mit unverbrüchlicher Zuneigung zugetan, auch ohne die Würste, die ich ihr mitbringe. Niemand liebt mich so stürmisch wie sie - und darum fahr ich immer wieder hin!

Donnerstag, 30. April 2009

Explosion!

Mein grünes Reich wird zur grünen Hölle! Unfassbar, vor einigen Wochen haben wir noch Eis gekratzt, sagt unser Staudengärtner! Allerdings wird gerade rechts unten die Ligularia Desdemona von den Dickmaulrüsslern aufgefressen, sonst allerdings nichts. Sie ist sehr empfindlich! Aber ihre Gestalt finde ich traumhaft, besonders der rote Austrieb! Hosta Moonstruck hat voll ausgetrieben, sie ist jetzt 18 Monate bei mir! Gekauft von Fransen, Holland
Hosta Gold Drop ist ein Highligth auf unserer Sonnenterrasse, absolut sonnenfest, wie viele gelblaubige Hostas! Sie hat auch sehr dicke Blätter. Mit ihr bin ich zufrieden, sehr sogar! Heute hab ich sie geduscht, unter dem Dachunterstand konnte der Regen den Blütenstaub nicht von den Pflanzen spülen.

Hosta *So Sweet* ist seit Jahren mein Sonnenkind! Sie ist so wüchsig, dass ich schon wieder fünf Portionen abgeben konnte. Der Osterhase hat allerdings noch nicht verstanden, dass Ostern längst vorrüber ist. Zwischen den Bodenplatten haben sich Akelaien, Nepeta fassanii und rosa Erdbeeren sowie zwei Agastachen foeniculum ausgesamt, sie kommen mit dem zu Recht, was die Natur ihnen bietet - gegossen werden sie nicht.


Überhaupt sind in diesem Jahr die Pflanzen größer als sonst, die Nepetas sind schier explodiert. Nepeta grandiflora *Dawn to Dusk* hat sich zusätzlich ausgesamt, bisher tat sie das noch nie. Ich führe das darauf zurück, dass ich seit letztem Jahr viel Sackerde auf den Beeten verteile, da haben die Samen einen weichen Nährboden, um ihre zarten Wurzeln zu versenken. In unserem schweren Lehm ist ihnen das nicht möglich.
Nepeta *Walkers Low* habe ich vermehrt, einfach abgestochen und mein ehemaliges Franzosenbeet damit bepflanzt - damit und mit Geranium. Die Rosen dort sind alle hinüber, die spanischen Hasenglöckchen hatten sich sehr breit gemacht. Manchmal muss man hart sein, obwohl die Glöckchen wirklich wunderschön anzusehen sind, aber sie sind die Pest. Die Zwiebeln rutschen tief ab in den Boden, man kann sie kaum ausgraben, immer nur das Laub abreißen. Und trotzdem gibt es noch Frauen, die von mir Hasenglöckchen wollen. Unglaublich!


Im neuen Hostabeet öffnen sich die Blätter täglich mehr, glänzend, frisch und gesund anzusehen.

Lunaria annua hat sich einen mächtigen Platz erobert, im nächsten Jahr gestehe ich ihr diesem Raum nicht mehr zu. Passend dazu blüht das Geranium sylvaticum *Birch lilac*, wuchsfreudig in meinem Garten. Wenn man sich anstrengt, kann man es erkennen!



Die Iris haben bald abgeblüht, dann können die Taglilien richtig hochkommen! Vorne im Beet blühen die neu gesetzten verschiedenen Nepeta-Sorten.

Meine schönen großen Hostas habe ich dieses Jahr nicht zugunsten der Nation geteilt, sondern sie schlicht in größere Töpfe umgetopft, ich will mich auch mal dran erfreuen! Alle werden in diesem Jahr richtige Giganten! Und die Herbstfärbung ist ein weiteres Highlight.


Der Henny-Farn, schau mal, Henny!