Samstag, 16. Mai 2009

Gärten in Rheinhessen

Dieser Tage bescherten mir Gartenfreundinnen in Rheinhessen einen wunderschönen Tag. Gärten sind so verschieden wie die Menschen, die in ihnen wohnen. Betrete ich einen Garten, weiß ich viel über die Person, die da herrscht über das grüne Reich. Früher dachte ich immer, wie die Wohnung - so der Garten - weit gefehlt! Das hat gar nichts miteinander zu tun!
Der Garten oben hat sich seit dem letzten Jahr ganz unglaublich verändert. Und er hat viele Bereiche, die sich nicht gleichen. Er gehört meiner Rheinhessen-Gartenkoordinatorin, die sich ganz viel Mühe damit gemacht hat, das der Tag auch gelingt. Immer noch nicht habe ich es geschafft, im Pool baden zu gehen, aber das hole ich noch nach.
Bitte die Bilder anklicken - klick to enlarge, please!
I have visited five gardens in Rheinhessen at one day, three of it are not open to the public.

Dieser zauberhafte Garten gehört zu einem tollen Geschäft. Man kann im Holunderhof alles kaufen, was das Herz begehrt! Pflanzen, Dekokrationen, Porzellan und Glas, Stoffe, Gardinen, Gartenmöbel.





Ein weiterer Garten umrahmt von Mauern liegt direkt am Kirchhof. Somit schaut man von außen nicht rein, es sei denn, man stellt sich auf die Mauer. Ein ungeheurer Vorteil, nicht beobachtet zu werden. Die Besitzerin ist sehr kreativ und macht aus allem etwas, buchstäblich aus allem! Wie wir alle, sammelt sie Altes, selbst aus Feld und Wiese. Ich wußte bis jetzt gar nicht, dass man dort auch Dekorationsartikel finden kann. Ich hätte mich nie getraut, Löcher in Steine zu bohren, bei meinem Geschick hätte ich jetzt ein Loch im Finger. Die Gärtnerin jedoch macht daraus Kränze (zweites kleines Bild von unten).


Dieser Garten ist bekannt, ich habe ihn schon einmal vorgestellt. Eine von uns - Astrantia (meist im Garten). Wenn ich so zurückdenke, hab ich sie noch nie mit sauberen Händen gesehen, irgendwas klebt immer an ihr. Sitzend sieht man sie auch wenig, sie kruschelt ständig in einer Ecke rum, befüllt Deckel von Kaffeekannen oder Ofenrohre mit Sempervivum und hat schon wieder mehrere Dutzend Neue dieser kleinen Schönheiten! Diesmal wurde ich von zwei Hunden empfangen, und ein kleiner Gartenzwerg lief ernsthaft blickend zweijährig mit zwei befüllten Töpfchen durch den Garten! Süß - es hat auch Vorteile, wenn die EnkelInnen bei einem wohnen!

Auch eine von uns - Akalaia! Ein Hanggarten mit vielen Ecken und Tieren, es wurde sogar gegrunzt. Der Garten hat einen schattigen und einen sonnigen Bereich. Und der Ausblick aufs Feld ist - fast - so schön wie bei Astrantia! Da hat man noch Weite für das Auge! Auch hier gilt: Es wird gesammelt, was der Markt hergibt!
Wie bei fast allen von uns Verrückten: Hostas bis zum Abwinken!

Sonntag, 10. Mai 2009

Elli's Zuhause - Elli at home

Für zwei Tage habe ich meine Freundin Elli besucht. Sie wohnt mit ihrer Familie ländlich, hat Freiraum, einen Garten mit Potential, mit einem Riesenpotential - er ist erst drei Jahre alt.


In diesen drei Jahren hat sie mit der Familie Unglaubliches geleistet, man kann das, wenn man den Willen dazu hat. In drei weiteren Jahren wird der Garten gigantisch sein, dessen bin ich sicher.




Mr. Wonderful war mit von der Partie, er schleppte Pflanzen. Denn ohne Pflanzen wär ein Garten leer! Auf einem Grundstück mit altem Gemäuer (verzeih, Elli) kann man viel erreichen. Darum beneide ich sie sehr. Mit den gleichen Pflanzen habe ich auf meinem Grundstück nicht mal annähernd die Möglichkeiten, auch div. Dekorationen würden bei mir nicht passen, würden lächerlich aussehen!


Nein, diese Wanne wird (leider) nicht mit Hostas bepflanzt, der Herr des Hauses will sich im Sommer darin abkühlen.

Das soll er auch, denn er ist sehr begabt, und nach getaner Arbeit - er macht alle Obelisken selbst - darf er auch baden.


Gleichwertig attraktiv und daher für GärtnerInnen ebenso wertvoll ist der riesige Innenhof, uneinsehbar, aufgegliedert in div. Bereiche, die ich die Toscanaecke und das italienische Viertel nenne. Ich kann hier nicht alles zeigen, leider.


Die Toscanaecke, ein sonniger heller Platz, den ich sehr liebe. Elli und ich halten uns hier gerne auf. Der Oleander hat es leider nicht über den Winter geschafft, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Trotzdem wird er jetzt entsorgt.







Meine Freundin Elli ist mir mit unverbrüchlicher Zuneigung zugetan, auch ohne die Würste, die ich ihr mitbringe. Niemand liebt mich so stürmisch wie sie - und darum fahr ich immer wieder hin!