Freitag, 9. September 2011

Foodfestival Abergavenny, Wales, 17.9.-18.9.2011


Lang lang ists her, genau zwei Jahre! Dieser eine Tag im September war einer der Tollsten, die ich in meinen Urlauben erlebt habe. Ein Foodfestival – und das in Wales, wo doch alle sagen, die Briten könnten nicht kochen. Sie können es aber oftmals doch, nur anders, als wir es gewohnt sind. Zugegeben, Fish and Chips sind schon gewöhnungsbedürftig – eine Ansammlung von vielen Kalorien und ebenso viel Fett!
Aaaber – wer das sagt, kennt Scotch eggs noch nicht, oder einen Local Trout, eine einheimische Forelle, die so groß ist, dass sie hinten und vorne über den Teller ragt, dazu Gemüse und Kartoffeln. O.k., mittlerweile frittieren die Briten sogar Mars-Riegel, zuvor allerdings legen sie ihn in eine Art Pfannkuchenteig. Soll gut schmecken, ich hab es noch nicht probiert.




Und dann haben die Briten ja jetzt auch Nigella (Lawson), sexy Köchin im TV, die britische Antwort auf Alfred Biolek (nicht ernst gemeint)! Ich liebe ihre Sendungen über alles, sie kocht sinnlich und ihre oft einfachen Gerichte schmecken mir gut.
Ja, um der Vollständigkeit Willen darf man natürlich Jamie Oliver auch nicht vergessen.




Jetzt bin ich aber vom Thema abgewichen. Abergavenny, ein schönes Städtchen in Wales, walisisch: Y Fenni, liegt im Monmouthshire und genau 10 km von der englischen Grenze weg. Abergavenny hat ca. 14.000 Einwohner.
Wohl gefühlt haben wir uns an diesem sonnigen Tag, sauwohl! Ich wusste eigentlich überhaupt nicht, in welchem der vielen Stände ich mich zuerst vergraben sollte. Der Besuch auf dem Foodfestival hatte zur Folge, dass es im kommenden Jahr 13 Peperonibäume auf der Terrasse gab, den Pflanzen konnte man sie nicht mehr nennen. Noch heute zehren wir davon. Die Menschen waren alle freundlich und heiter, da kam kein Frust auf. Ich erinnere mich mit Grausen an einen gefüllten Hundeknochen, den ich dringend essen musste, mir nachher schlecht von der Sahne war und selbige mir den Arm herunterfloss. So bin ich halt. Grenzenlos gierig. Die Briten lieben Kochbücher, und da kommt man nicht umhin, welche zu kaufen. Schönere Bildbände gibt es kaum.



Neben unzählig leckeren Fressalien gab es natürlich auch Antics, Kruschel, Gitarren und Hüte und die göttlichen Haushaltsgegenstände, an denen ich nie vorbeigehe, ohne irgend ein Küchenutensil zu kaufen.




Das sind natürlich keine wirklichen Schafe, warum sie dort hingen, hat sich mir nicht erschlossen. Hat das einen tieferen Sinn?

















Oben links das sind die Kalorienbomber, von denen ich in jedem GB-Urlaub dringend einen essen muss. Einmal ist keinmal, oder?




Abschließend noch ein paar Links, die es lohnen, angesehen zu werden!




Snowdonia cheese




Schafsmilcheis *grusel*




... und dann noch den Chilipeter ...




Whiskytasting gefällig? Aber gerne doch!







Und dann nochmal alles zum Schmökern, es kann ja doch sein, dass der eine oder andere sich jetzt auf die Socken nach Wales macht!

Kommentare:

  1. Hallo,


    sieht aus als wäre es ein schönes Fest gewesen ! Wie hast du denn die ganzen Peperonipflanzen transportiert ?Ich schleppe ja auch fast immer Pflanzen aus dem Urlaub mit,aber gleich so viele !!!!
    Zu deiner Gierschfrage : habe den Giersch in Holland (auch Uraubsmitbringsel) als panachierten Giersch gekauft. Mir gefällt er gut,habe sogar einen Blumenkübel mit Giersch.

    LG

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  2. Auf die Socken nach Wales sollte ich mich schon lange machen, denn schließlich kommt meine Schwiegertochter von dort. Und ja, die Briten sammeln Kochbücher (schrecklich viele bei unserer Kate gesehen) und was viele gar nicht glauben möchten, sie können wirklich kochen. Sehr gut sogar, ich hab's schon mehrfach am eigenen Leib verspürt.

    Tja, was soll man da sagen, Sigrun, wenn man deine schönen Bilder betrachtet? Mir fällt nur eines ein: Ich hab Hunger!

    Lieben Gruß, Brigitte

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  3. Hört sich sehr interessant an, das Food-Festival, das würde ich mir auch gerne mal angucken.
    Und sie hatten dort ja sogar Poster von Karlas Verwandtschaft aufgehängt!;)
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Moni

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  4. Hi thanks for popping by
    We were in Abergavenny last weekend, the food festival looks great, we have lots all over the UK in the year
    One locally at Ludlow supposed to be a fabulous one, never been though
    Hugs from UK X

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  5. Solchen Events kann man nur beiwohnen, wenn man länger an einem Ort ist und nicht "nur" durchfährt.. Nächstes Mal. :)

    Viele Grüße
    Margrit

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  6. Vom englischen Essen hat man ja schon die tollsten Geschichten gehört, beonders das Frühstück soll sehr gewöhnungsbedürftig sein! Ich kann es ja nicht beurteilen, denn ich hab ja noch nie in GB genächtigt! Getätigt übrigens auch noch nicht :-)
    An das Foto im übervollen Auto kann ich mich auch noch gut erinnern, gröhl!

    LG Lis

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  7. Oh- Wales. Da kommen Erinnerungen hoch. Vor vielen, vielen Jahren, es mögen 30 sein, war ich in Wales, Südenglang und dann auf dem Rückweg Wales. Ich hab´s in so schöner Erinnerung, als wir über diese kahlen hills gefahren sind, in Cardiff genächtigt haben, Ruinen angesehen haben, in Devils Bridge die steile brücke runtergegangen sind.
    Der Markt dort ist ja etwas ganz besonderes. Die hängenden Schafe - skuril und witzig. - Und dann die Sprache - das Lesen der Orte - oha.
    Schön, dein Bericht über Wales.
    LG Heidi

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