Sonntag, 30. Oktober 2011

Herbstkleider

Die neue Herbstmode ist da! Der Garten zieht sein Herbstkleid an. Touch off Class sieht immer noch ganz gut aus, jedoch verschwindet das grün jetzt sehr rasch aus den Blättern.
Hosta Salute - eine hübsche mittelgroße Hosta



Im Hintergrund *Praying Hands*, vorne links *Blue mouse Ears*, rechts ist mir entfallen. Irgend eine japanische ??



*Night befor Christmas*, sie sitzt im Beet und hält sich gut unter einer Felsenbirne und vor der Eibenhecke. Das geht aber nur mit viel Kompost, lockerem Boden und Blaukorn. An einer anderen Stelle unter einem Sorbus ist eine Undulata fast komplett verschwunden. Hostas sind also nicht unkaputtbar.




Eine Hosta mit einem Veilchen - Viola labradorica, braucht auch gute Nahrung, sonst bleibt es ziemlich klein.




Aster lateriflorus *Prince*, ich hab sie in einem großen Garten in einer Reihe gepflanzt gesehen, sie stützt sich dann an den anderen Stauden sehr gut ab.




Mein Liebling: Polystitchum plumosum *Bevis*. Ich habe versucht, div. Farne in Töpfen zu halten, sie sind alle im Winter erfroren, immer wieder. Nun habe ich aus Not gestern Mr. Wonderful zwei einfach eingraben lassen, ich kann sie im Frühling ja wieder rausholen, wenn ich danach Lust habe.












Harry van Trier ist eine meiner besten Herbsthostas, das Blatt ist auch immer noch stabil und nicht matschig.



Francis Williams, ich hätte gerne mehr Beetplatz. So sitzen halte viele im Topf.



Hosta *Diana Remembered*, auch sie würde besser im Beet wachsen. Sie wird ziemlich riesig. Sieht noch gut aus, oder?




Im Sommer dunkelgrün glänzend ist Hosta *Devon Green* , mittelgroß. Nun ziert auch sie ihr Herbstkleid.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Rosemoor - ein cornischer Garten

Es war einmal - irgendwann Anfang April. Die Gärten fingen gerade an, grün zu werden. Dank meiner überbordenden Phantasie aber sah ich Rosen blühen! ;) Rosemoor ist ein bezaubernder Garten, ich möchte ihn im Herbst (irgendwann) wieder besuchen. Der Sommer ist nicht meine Zeit, da verlangt die eigene Scholle nach mir. Cornwall - Land der Träume, des Meeres und der Mythen, hier findet man Rosemoor.
Natürlich gibt es dort auch den unvermeidlichen Shop, Mr. W. ist immer am Flüchten, wenn ich mich dort aufhalte, weil es einfach länger dauert. Zu verführerisch ist das Angebot, zuuu nett die Verkäuferinnen!










Traumhaft, ich habe es nie geschafft, Tulpen im Topf über den Winter zu bringen, weil sie immer einen Schaden hatten, es ist zu kalt hier.






Man sieht, dass er wenig Rückenprobleme hat, immer auf der Suche nach einem Motiv. Ich hätte die Kaiserkronen niemals fotografiert, zu grell ist mir die Farbe.





In Rosemoor fanden wir auch ein großes Sortiment an Austinrosen, mit denen ich es früher auch jahrelang versuchte. Zwei hab ich noch, der Rest ging in die ewigen Jagdgründe ein. Hier auf dem Hügel mit dem vielen Wind halten es nur die Harten länger aus, am Besten sind einfach die Einmalblühenden alten Sorten.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Neuer Cornwallblog - Urlaub in Cornwall

In meinem Postfach fand ich ein nettes Anschreiben eines Herrn, der einen neuen Blog und eine Homepage über Cornwall mit sehr vielen interessanten Informationen vorstellte. Dies wollte ich meinen Lesern nicht vorenthalten. Die Seiten sind verlinkt, ich stelle sie hier in den Text noch einmal hinein:




Urlaub in Cornwall ist ein ganz besonderes Erlebnis, oben sieht man Eden Projekt, wo ich bis auf das Tropenhaus (zu warm) alles besichtigt habe. Ein Garten der ganz anderen Art. Den Blog finde ich auch spannend und werde dort jetzt öfter lesen, solange er mir gefällt.




Eden Projekt hat mit der üblichen Gartenromantik Rosen und Stauden herzlich wenig zu tun. Da ich jedoch auch an anderen Gartenformen sehr interessiert bin, fand ich ihn spannend.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Idee für Vogelfutter - own bird seed

Diesmal selbst gekauft - aber eine gute Idee zum Selbermachen! Oftmals hat man doch Korbwaren übrig, die beschädigt sind oder die man nicht mehr leiden kann. Oder eine halbe leere Kokosnuss.

Durch die Kokosnuss oben ein Loch bohren, Kordel mit Knoten durchziehen, damit man sie am Baum aufhängen kann. Dann Palmfett flüssig machen und Körner oder Haferflocken darin erwärmen. Das Fett in die leere Kokosnusschale einfüllen und erkalten lassen. Fertig! Einfach nur noch aufhängen.


Die Glocke hat ebenfalls oben eine Kordel und wurde mit Fett und Körnern gefüllt. Da kaufen teuer ist, lohnt sich das Nachmachen auf alle Fälle!


Viel Spaß und einen schönen Sonntag.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Lavendelzucker



Im letzten Jahr habe ich angefangen, mit Lavendelzucker zu arbeiten. Ich nehme dafür ein Kilo Zucker und gebe eine große Tüte frische Lavendelblüten hinein. Auf die Idee kam ich, als ich bei Marks & Spencer eine kleine Dose für vier Pfund kaufte und mir dachte, die verdienen ja ganz schön dran! Das kannst du doch auch selber machen. Einfach Zucker und Lavendelblüten (vom Wochenmarkt oder aus dem Garten) mischen und ein paar Wochen zusammen lassen, dann zum Backen verwenden. Manche mörsern das Gemisch, ich verbacke die Lavendelblüten komplett.


Das Gebäck hat einen ganz feinen Lavendelgeschmack, Süßspeisen kann man auch damit süßen. Und der Zucker hält sich ewig!




Bitte probieren!

Freitag, 7. Oktober 2011

Ganz in weiß

Es ist kalt, von 28 Grad vor einer Woche falle ich in 10 Grad heute, noch sehen die Fuchsien gut aus. Ich darf den Moment nicht verpassen, wo ich sie in Pension schicke, in ein ungeheiztes Treppenhaus.
White Galore - ist sie nicht wunderschön? Sie mag ich am Liebsten von allen.


Von einer Freundin bekam ich im Frühling eine Aster in die Hand gedrückt. Eigentlich habe ich keinen Platz und packte sie in ein Loch nach vorne zum Hang. Genau richtig, das wußte ich damals nicht. Es ist Aster pansus, ein Traum in weiß. Absolut trockenheitsverträglich.


Ihre Stängel sind wie Holz, braun und hart und sie legt sich wie ein Regen über das Land.



Aus ihr entstand später Aster pansus *Snowflurry*, die kleine Version.




Ich hoffe, pansus vermehrt sich rasch, dass ich sie noch an eine andere Stelle setzen kann!

Montag, 3. Oktober 2011

Season is over - Stunden am Meer

Bognor Regis - was hatte ich erwartet? Der Name begleitete mich durch alle Reiseführer, die ich las. Bognor Regis - West Sussex, Großbritannien. Ein Badeort wie alle anderen auch. Ein Pier, Entertainment, Bingohallen, Glücksspiel. Aber auch die andere Seite - fast das Ende der Badesaision, aber trotzdem elend heiß. Fast 28 Grad an diesem Tag. Wir hatten Glück mit dem Wetter - durchgehend. Ruhe, fast Ruhe am Strand, es war einfach schön.
Die Deckchairs gab es nicht mehr, da läßt sich wohl um diese Jahreszeit nichts mehr verdienen. Ob der Mensch dort wartet? Da kann er lange sitzen, vielleicht bekommt er im April wieder einen Stuhl.


Flint - Feuerstein - fast überall an den Stränden fanden wir diesen Stein, der in GB anscheinend in Mengen zu finden ist. Klopft man ihn auf, findet man den Feuerstein. Wir haben einige gesammelt, schon länger, auch mit Einschlüssen.



Ruhe am Wasser - ein herrlicher Tag! Nein, wir sind das nicht, aber das Bild gefiel mir so gut.






Schreck laß nach - diese prallen Farben - aber sie gehören zum Strandleben dazu. Die anderen Stände habe ich gar nicht fotografiert. Fish and Chips, Crips, Beer, Coke, Water, Icecream. Lauter Dickmacher - sie schmecken aber so gut. Als wir uns zu einer Portion Chips niederließen, setzten wir uns zu einem älteren Herrn, der sich darüber freute. Eine Hose aus den Siebzigern, Flecken darauf, die Fingernägel ungeschnitten, aber gepflegt. Er trank einen Tee, auf seiner Hand war ein Frauenname in Kugelschreiber geschrieben. Wer da wohl auf ihn gewartet hat? Vermutlich sollte er sich erinnern, wohin er zurückommen soll. Er konnte kaum laufen.





Eine glückliche Familie, so hoffe ich. Ein Tag am Strand, ohne Brimborium, einfach mal die Seele baumeln lassen.





Der ganze Strand voller Flint - Sand sucht man da vergebens. In der Nähe gibt es zwei Gärten, einen haben wir besucht.