Montag, 28. November 2011

Eisenbahn und Schokoladencrossies

Advent - Bastelzeit für kleine und große Kinder.



Man nehme Dominosteine, Schokoplätzchen, Gummibärchen, Smarties etc. und rühre Puderzucker mit wenig Wasser an. Die einzelnen Wagons werden mit halbierten Zahnstochern zusammengesteckt, als Kleber dient die Puderzuckermasse. Frohes Gelingen!





Für die Crossies röstet man 200 g gehackte Mandeln in der Pfanne ohne Fett. Die Temperatur etwas drosseln und immer rühren, sonst verbrennen die Mandeln leicht. Zum Abkühlen gleich aus der Pfanne nehmen, sonst werden sie zu schwarz.


Pro Sorte - dunkel und hell - 400 g helle bzw. dunkle Kuvertüre flüssig machen, die abgekühlten Mandeln hälftig unterühren und Cornflakes hinzugeben, bis der Teig gesättigt ist. Auf einem Stück Backpapier mit Löffeln Häufchen machen und abkühlen lassen. Die weißen Crossies brauchen lange (über Nacht) um hart zu werden. Sie schmecken alle sehr lecker!







Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit!

Donnerstag, 24. November 2011

Weihnachtliche Dekorationen aus Großbritannien







Fast ist's wie bei uns, Europa rückt zusammen - bald ist Weihnachten. Für euch alle ein paar Impressionen aus Großbritannien!



















Freitag, 18. November 2011

Cawdor Castle

Schottland, Nairn, irgendwann im Juni - Cawdor Castle. Ein Traum, diese Eiben, ich liebe sie. Eiben sind heilige Bäume, niemals würde es mir einfallen, eine in meinem Garten zu entfernen, ich bin überzeugt davon, dass das Unglück mir folgen würde ...


Cawdor Castle, Bänke in rot - überall. Ein leuchtendes Element in sattem Grün. Es gefiel mir sehr, und wenn hier mal etwas gestrichen werden muss, wird es dieses rot sein. Auf alle Fälle!


Fotografieren innen ? Verboten, wie schade. Aber es ist überall so. Diese alten Möbel, die Eindrücke, Kinderzimmer, man sieht förmlich die Nanny mit den Kleinen herumtoben.



Wieder rot - es spiegelt sich in dem Ahorn, der rechts hinten sitzt. Weite für das Auge - aber auch etliche Staudenbeete, die mir aber in diesem Garten gar nicht wichtig erschienen.




Eiben - grüne, gelbe - wunderschön! In Cawdor kann man auch wohnen, es gibt ein Cottage, für meine Begriffe aber viel zu teuer , einen Tearoom, einen eigenen Wald, einen Golfplatz - letzteres interessiert mich eher wenig.



Im Juni ist in Schottland das Wetter wie April bei uns - die Tulpen blühen. Drum blühen hier die Rosen auch noch nicht. In britischen Gärten kann man oft auch als Volonteer arbeiten, es ist quasi eine Ehre, etwas Besonderes, wenn man angenommen wird - man arbeitet kostenlos, das versteht sich!


Einblick in den Wald ...



Als ich das erste Mal in Schottland Gärten ansah (früher interessierten sie mich noch nicht), war ich fasziniert von den vielen Eiben, die man dort findet. Verständlich, sie strukturieren einen Garten und sind wetterunempfindlich. Bei den Buchshecken findet man auch dort mittlerweile erkrankte Hecken, die ersetzt werden müssen. Das wird in Zukunft ein großes Problem für alle Gärten. Aberdeenshire hat viel zu bieten - nicht nur den Whiskytrail, sondern Schlösser, Gärten, Megalithen . Es wird nicht mein letzter Besuch dort gewesen sein.

Sonntag, 13. November 2011

Apfelzeit




Die Zieräpfel sind noch schön und prall und zu hart für die Vögel. Also dekoriere ich zuerst mit ihnen, nur ein wenig, es ist jetzt Ruhezeit im Garten!


Die kleine Fichte wird in diesem Jahr ihre letzten Zweige zum Schutz der Töpfe opfern müssen, danach wird sie weggemacht, fällen kann man das nicht nennen, sie ist ja grad so groß wie ich, wenn überhaupt.














... und weils so kalt ist, hab ich gleich noch ein paar Kinderschals gemacht!

Mittwoch, 9. November 2011

Novembergrau?

Novembergrau sucht man zur Zeit vergeblich - was für ein Glück! Es ist immer noch angenehm draußen, die Sonne scheint. Und schon drängt sich mir der Gedanke an die See auf, Husum, die graue Stadt am Meer, dort hab ich tatsächlich kaum Sonne gesehen, es war allerdings Herbst. Ich liebe das Meer, wären da nicht die Katzen und der Garten, ich wär schon auf dem Weg ...

Die Herbstchrysantheme ist vom letzten Herbst, sie hat überlebt. Es ist nämlich ein Irrglaube,dass die gekauften Chrysanthemen nicht überleben, man muss sie nur frühzeitig in den Boden bringen, damit sie wurzeln können. Bei meinem Staudengärtner habe ich eine in Orange gesehen, sie hat ganz kleine Blüten, die hol ich mir im Frühling. Das Laub der Hortensien ist orange oder braun, eine Freude, es anzusehen.




Ein alter Kranz, einfach im Durchlaufen entstanden, hängt immer noch in den Zweigen. Bald hänge ich Vogelfutter raus, es ist an der Zeit, die Vögel dran zu gewöhnen. Leycesteria formosa, kommt wie der Name schon sagt, aus warmen Gefilden und trägt (Mitte unten) ihre wunderbaren Fruchtstände immer noch, langsam fallen sie ab. Sie ist hier nur bedingt winterhart, ein Halbstrauch, wird im Frühling bis zum Boden abgeschnitten und mag die Gabe von Dünger sehr, damit sie wieder in die Puschen kommt nach einem langen kalten schneereichen Winter.




Wär ich eine Malerin, ich säße nur im Garten. All diese prallen Farben, es ist fast, als wärmten sie mich. Bald ist es vorbei, aber auch dann ist Farbe da, man muss sie nur sehen.



Saxifraga *Blackberry and Applepie* blüht sehr spät, zum ersten Mal bei mir. Aus einer kleinen Pflanze, gekauft Ende Oktober letzten Jahres in England, ist ein Monster geworden, ich hoffe sehr, sie überlebt den Winter, den sie sitzt in einem Küchensieb. Diese Töpfe versenke ich in einem Zementkübel mit Sackerde - und immer gut feucht halten. Trockenheit mag sie nicht.






Der Garten ruft, ich möchte dekorieren und lasse ein Gedicht für euch da.

Im Herbst

Der schöne Sommer ging von hinnen,
Der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
So manches feine Festgewand.

Sie weben zu des Tages Feier
Mit kunstgeübtem Hinterbein
Ganz allerliebste Elfenschleier
Als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.

Ja, tausend Silberfäden geben
Dem Winde sie zum leichten Spiel,
Sie ziehen sanft dahin und schweben
Ans unbewußt bestimmte Ziel.

Sie ziehen in das Wunderländchen,
Wo Liebe scheu im Anbeginn,
Und leis verknüpft ein zartes Bändchen
Den Schäfer mit der Schäferin.

Wilhelm Busch

Sonntag, 6. November 2011

Bunt wie das Leben - Grannys häkeln


Kürzlich kam ich an einem Wolladen vorbei. Ich muss zuvor sagen, ich handarbeite momentan sehr wenig (früher sehr viel). Aber da lag ein Buch über Grannys, das mich faszinierte. Ich kaufte es und bestellte mir bei Fischer Wolle einen Sack Catania von Schachenmayr, wie es emfohlen wurde. Wenn ich gewußt hätte, wie lange das bei mir dauert, ich hätt es nie begonnen. Ständig kam was dazwischen, dann auch noch Rücken - aber ich hab es vollendet. Es sollte ja auch fertig werden - eine Nackenrolle zum Geburtstag meiner Jüngsten. Das Kind ist bunt - wie die Wolle.


In einer Nachtschicht vollendete ich das Werk und schenkte es ihr mit den Worten: Für dich - das mach ich nie mehr!


Sie meinte: Mein Gott, ist das hässlich - es ist einfach toll!!! ....Nie mehr ? - und ich dachte, du machst mir noch eine Tagesdecke!