Dienstag, 25. März 2014

Gunby Hall, Spilsby, Lincolnshire

Lang lang ist's her, und trotzdem erst einige Monate. Beim Durchsehen der Bilder von Gunby Hall fielen mir einige witzige Anekdoten ein. Wir konnten nicht auf das Gelände fahren, weil am Eingang wegen einer Veranstaltung ein aufblasbarer Bogen stand. Sie mußten die Luft rauslassen beim Ein- und Ausfahren! Was haben wir gelacht...

 Gunby ist ein Herrenhaus, in das man sofort!! einziehen möchte. Es geht jedenfalls nicht nur mir so.
 Eigentlich habe ich nur einen Teil der Gartenanlage gesehen, denn wenn ich gucke, dann richtig. Fotografieren und Pflanzenkaufen nimmt viel Zeit in Anspruch, drum will ich da privat nochmal hin. Hier habe ich meinen gelben Phygelius Yellow Trumpet gekauft. Er ist herrlich und hat auch dank des warmen Winters bis jetzt keinen Schaden genommen, denn er ist nicht ganz winterfest.
 Ihr seht es selbst, man kann an diesem Schild nicht einfach vorbeigehen. Bevor wir dieses Areal betraten, machten wir eine Estateführung via Bus mit einem sehr gebildeten Führer, der uns Dinge zeigte, die der gewöhnliche Mensch für einen Grashaufen gehalten hätte. Unser Professor Rümler (Laade Gartenreisen) allerdings hat ihm seine Grenzen gezeigt, denn er wußte noch viel mehr. Besonders auch, dass die als British Oak (typisch) bezeichnete englische Eiche gar keine ist, sondern eine deutsche,Quercus germanica.

Klassisch im Hintergrund die Libanonzeder, die man in vielen britischen Gärten findet.
Klassisches Staudenbeet mit schöner Mauer

Das Haus ist wunderschön, und in Lincolnshire durften wir in allen Häusern innen fotografieren, drum wird sich mein nächster Beitrag mit dem Haus beschäftigen. Dort fand ich auch ein Preraphaelite-Gemälde.


Wer hätte das nicht gern, einen Gemüse- und Staudenanzuchtsgarten.

Im Anschluss an den Gartenbesuch nahmen wir noch Creamtea ein, lecker und ein unbedingtes MUSS, wenn man nach England fährt.
Shoppen konnte man auch ausgiebig. Nachdem wir eingefallen waren, hatte sich der Inhalt der Tassenregale erheblich dezimiert.

Samstag, 22. März 2014

Schön wäre es ...

Schön wäre es, wenn auch heute am Samstag die Sonne scheinen würde, doch wie letztes Wochenende regnet es und es hat um mehr als 10 Grad abgekühlt, überall schnupfen die Menschen. Doch ich will nicht meckern, ich hatte die Sonne die letzten Tage, auch gestern noch, aber sehr stürmisch, vieles fiel um. Heute muss ich erst mal für Ordnung sorgen.
Die ersten Kirschen im Garten blühen in rosa und weiß.
 Die Buchse haben wir vor Wochen richtig geschnitten, z.T. ins alte Holz, jetzt dürfen sie sich erst mal erholen. Als Nächstes kommen die Kirschlorbeer dran.
 Auf dem Hochbeet legt der Hase verzweifelt im Regen die Eier, damit er bis Ostern damit fertig ist. Ich mußte das Beet mit Stöckchen bewehren, weil der Nachbarskater immer ...
Im Übrigen ist es erst mal provisorisch bepflanzt, viele Parkplatzstauden sitzen noch dort und warten auf Abholer.
 Ja ja, ich schon wieder. Wortbruch ist mein Name. Diesen schönen Helli, der Dunkelste den ich besitze, hab ich mir vor zwei Tagen beim Gärtner gegönnt. Man gönnt sich ja sonst nix, oder?
 Heute will ich das Gras mal vordüngen, obwohl noch nicht vertikutiert werden kann. Aber hinter dem Haus ist es immer so mitgenommen, von Mäusen, vom Moos und von den Quellen im Boden. Wenn es abgetrocknet ist, wird es entmoost. Wir haben nun einen elektrischen Vertikutierer, großzügig wie ich bin, hab ich ihn für Mr. W. besorgt! *gacker*
 Die Zierjohannisbeeren fangen nun an zu blühen. Auch vorgestern! hab ich mir eine weißblühende gegönnt, weil - man gönnt sich .... tralala.
 Die Möbel dürfen noch nicht raus, erst muss vertikutiert und gedüngt werden, trotzdem kann man da schon schön sitzen.
 Ich liebe dieses Zwielicht, das gibt schöne Aufnahmen. Alle Sträucher treiben jetzt. Wie schade, dass wir nicht gemeinsam durch meinen Garten gehen können. In diesem Jahr sind ganz viele winzige Schönheiten in den Beeten eingezogen, da muss man schon tief runter, um sie wahrzunehmen. Dafür gehen die Großstauden in andere Gärten.
Das Frühstück ruft, ein letzter Gruß für heute aus meinen nassen Garten, ich dünge dann gleich. Euch wünsche ich ein wunderschönes Wochenende. Irgendetwas kann man immer machen, zur Not im Haus aufräumen!

Mittwoch, 19. März 2014

Beth Chatto - Teil V und letzter Teil

 Da bin ich wieder - im Garten von Beth Chatto. Heute hatte ich enorme Probleme, die Bilder hochzuladen. Wenn eines nicht will, geht gar nichts. Heute gehen wir in den Steingarten, oder wie auch immer sie ihn nennt. Dort habe ich sie kennengelernt, mit ihr gesprochen und dort will ich enden - für dieses Mal, bis ich - vielleicht - mal wieder hinkomme.
 Bewundernswert ist die Sauberkeit der Beete, ohne geht es einfach nicht, sie sind so filigran, die zarten Pflanzen, dass man sie immerzu sauber halten muss, sonst gehen sie zurück.
 Ist das nicht wundervoll? Hier stand sie, die Grand Lady der englischen Gartenkunst, mit ihrem Stock, zart und klein und neben ihr wirkte der Gärtner wie ein Hüne, als sie ihn anwies, was genau zu tun war.

 Das Wohnhaus


 Eine Echeverie, gestern hab ich mir eine gekauft, sie war nicht mal teuer. Wenn es wärmer ist, darf sie auf die Terrasse.
 In der Mitte, das Dunkle, ein Aeonium. In Großbritannien trifft man sie häufig, hier eher weniger, sie ist an ein warmes Klima gewöhnt, zieht aber auch dort im Winter ins Gewächshaus.
Tschüss, herrlicher Garten. Mit diesem Blick ins Grün verabschiede ich mich aus dieser Serie.

Sonntag, 16. März 2014

Arbeitnehmerunfreundliches Wetter!

Wie schade, sicher haben sich alle auf das Wochenende gefreut, und jetzt ist das Wetter schlecht, der angekündigte Regen allerdings war bis jetzt nicht da.
Ein allerletzets Mal quäle ich euch mit meinen Helleboren, ich hab eben zwei neue Sämlinge gefunden, die ganz entzückend blühen - neue Farben. Ein gelblicher oben
und der weiße mit rotem Inneren links oben, die anderen waren schon alle da.

 Jetzt sind wir beim Staudengärtner, der auch Helleboren verkauft, ich hab aber keinen mitgenommen, wohin auch noch damit! Schade.


 Ein blühendes Saxifraga, alle sind bereits ausverkauft und dann immer wieder Semperviven, die immer und ewig lebenden Hauswurze (unten).

 Euphorbien
 Und dann das!! Lange Nase machen gilt doch nicht, oder? Die zwei wunderschönen Blüten hat er vor mir auf die Tischdecke gelegt. Natürlich gibt es die noch nicht zu kaufen.
 Das ist der fast Schwarze, von dem ich erzählt habe, natürlich noch nicht im Verkauf. So schön die Dunklen auch sind, sie haben keine Fernwirkung.

Die erste Blüte der Papagenohybriden (Pulsatilla), von denen ich im letzten Jahr mehr gekauft habe, als mein Garten vertragen kann. Diese hier blüht beim Gärtner.

Ich wünsche eine schöne Woche mit Regen und Sonne!