Mittwoch, 31. Dezember 2014

Jahresrückblick 2014



Mangels gutem Wetter sehr viel gelesen
versucht, altes Spielzeug zu verkaufen und dann doch die Lust verloren

große Freude empfunden über ein sehr liebenswertes Geschenk

dem Osterhasen geholfen
... beim Aufbau eines Windrades zugesehen
bei 30 Grad in glühender Sonne die Fuldaquelle besucht (mach ich nie mehr)
die Weltmeisterschaft gefeiert
den eigenen Garten genossen
in Schottland historische Stätten besucht
den Ehemann mit den Kindern ins Feld gejagt
mir dieses unendlich schöne Geschirr verkniffen, weil ich keinen Platz mehr habe - dabei würde es sooo gut zu uns passen
mir den Kleinen gekauft, weil für den Großen kein Platz wäre (vom Geld mal abgesehen)

Tja, habt ihr jetzt etwas anderes erwartet? Mein Leben besteht nämlich, auch wenn man es kaum glaubt, nicht nur aus Garten und Urlaub!

Meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr und für 

2015 
  Gesundheit
 Glück
 und Frieden!

Sonntag, 28. Dezember 2014

Nach Weihnachten ...

 Weihnachten ist vorrüber, geruhsam war es. Es hat gestern angefangen zu schneien, mittlerweile liegt mehr Schnee als auf diesem Bildern, es hat gefroren, wir müssen streuen. Heute morgen waren es 6 Grad minus - bibber - und 17 Grad im Wohnzimmer, weil wir vergessen hatten, Briketts aufzulegen. Aber daran bin ich gewöhnt, das vergesse ich öfter. Ich bin nahezu frostfest. Als meine Nachbarin im Skioutfit streute, huschte ich gestern ohne Socken und im T-Shirt durch die Gegend. Kurz nur, aber ich friere nicht.

 Heute morgen mußte ich - trotz der müffeligen Angelegenheit - kichern und erinnerte mich an das Gedicht von Lis von gestern. 

Und legte nach:

 Von drauss vom Esszimmer komm ich her,
ich muss euch sagen, es müffelt sehr.
All überall unter den  Tischdeckenspitzen,
sah ich die Hinterlassenschaften der Katze blitzen!

Ich hör jetzt auf, sonst wird es peinlich ... *kicher*

Die arme Maus ist krank und muss Antibiotika nehmen, anscheinend verträgt sie es nicht und kübelt uns alles voll! Da werden wir wohl mal erneut zum Arzt fahren müssen.
Draußen scheint die Sonne - wie schön! Endlich mal ein Lichtblick im wahrsten Sinne des Wortes. Die Mausefallen sind immer noch besetzt - seltsamerweise. Wir haben nun keinen Mäusefänger mehr, die Katze riecht nicht richtig und ist dazu nicht geeignet.
Ich werd mich jetzt mal hinsetzen und gemütlich einen Tee trinken, bevor es zum Tagesgeschäft übergeht!

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Stratford-upon-Avon, Anne-Hathaway's Cottage

Stratford upon Avon ist immer wieder eine Reise wert. Seltsamerweise schaffen wir es nie im Sommer, wenn alles blüht. Es war April, Anfang April - trotzdem, ich liebe dieses Anwesen.
Schon auf dem Weg dorthin fallen mir die schönen Häuser auf und stelle mir vor, mal ein Wöchelchen in einem zu wohnen.
 Wenn man in Stratford ist, kann man einen Pass für alle Shakespearehäuser kaufen, das lohnt sich wirklich. Wir hatten eine aufschlussreiche Unterhaltung mit einem Mitarbeiter des Hauses, er hat uns alles genau erklärt im Anne Hathaway's Cottage. Auf diesem alten Gemälde sieht man, wie es früher aus sah, aber ganz früher fehlte noch ein Teil des Hauses, man baut in England oft an, wenn die Bedürfnisse sich verändern.
 Wenn man durch das Haus streift, ahnt man, wie viele Geister dort herumschwirren, wie viele Menschen in all den Jahrhunderten dort lebten. Das Haus ist verwinkelt gebaut, man muss hohe Stufen gehen, um das Zimmer zu wechseln, nirgendwo ist irgend etwas gerade, egal wohin man geht. Alles auf verschiedenen Ebenen, das sieht man von außen nicht. Dunkel sind die alten Hölzer, die die Jahrhunderte überdauerten.
 Dieses Rosenbeet würde ich gerne mal im Sommer sehen

 Im ganzen Garten findet man Weidenarbeiten, diese Schaukel ist einfach faszinierend.



Texte von Shakespeare hört man auf der Bank sitzend in diesem Pavillion, sie kommen aus einer Box, wenn man auf ein Knöpfchen drückt.
 Im Haus ist alles eng, sehr eng. Der Guide erklärte uns, dass in der Küche zuerst der Herr aß, dann die Familie, und dann die Kinder, egal welche - auch die eigenen. Sie durften sich auch nicht setzen und aßen die Reste. Allein die Vorstellung geht mir sehr gegen die Hutschnur.
 Kurz sind die Betten, man schlief oft im Sitzen, weil man dachte, man erwacht nicht mehr, wenn man lag.

Es ist wirklich sehr schwer, sich vorzustellen, wie viele Menschen in diesem Haus auf engem Raum zusammen lebten. Noch bis ins letzte Jahrhundert lebte die letzte Dame der Familie ganz allein in diesem Haus. Das Haus stammt aus der Familie von Anne Hathaway. Natürlich wird die Familie im ganzen Ort vermarktet, man läßt keine Lücke aus. Im Shop findet man alle Dinge, die man nicht braucht. Ich habe nichts gekauft, langsam begreife ich, dass ich nichts brauche.

Samstag, 20. Dezember 2014

Weihnachtsgebäck via Messenger

 Modern sind die Zeiten und man kann seine Freude über das weihnachtlich gelungene Gebäck mit seiner Freundin  teilen, wenn die Technik mitspielt. Da auch ich Besitzerin eines dieser neuzeitlichen Spielzeuge bin, wollte ich meiner Freundin per Eifon mitteilen, wie begeistert ich von meiner neuesten Creation nach Nigella Lawson bin! So weit - so gut!
Ich fotografierte meine schönen Cranberriecookies, schickte ihr das Bild und fügte folgenden Text in den sich selbst korrigierenden Messenger ein:

Der Originaltext sollte lauten: Cookies nach Nigella

Aber dann:

Cookies nach Nutella

nach Nutella

Nach Nigella

Schweiß Programm

Scheiß Programm

Sie antwortete:

Schweiz Programm!

Alles klar?

Ich wünsche allen meinen Leserinnen ein Frohes Weihnachtsfest, einen sauberen Rutsch ins nächste Jahr und vor allen Dingen: Gesundheit, Gesundheit, Gesundheit!

Danken möchte ich allen, die mir zu Weihnachten Freude gemacht haben und mir schickten, wovon sie wußten, dass ich es gerne habe - und danken möchte ich auch für Worte, mit denen ich nicht gerechnet habe und die mich sehr berührt haben.

Montag, 15. Dezember 2014

Ho ho ho - wir basteln Weihnachtskarten

Weihnachtskartenherstellung war angesagt - die Kinder wollten basteln. Meine Freundin hat die Vorarbeit geleistet und uns ganz viele wunderschöne Motive gestanzt - ohne sie wäre das gar nicht gegangen, denn ich habe weder eine Stanze noch die Einsätze dafür. Und so freuten sich alle sehr, dass sie uns so geholfen hat! Danke!
 Die Lütten waren total begeistert, sowas hatten sie noch nicht gesehen. Und schon legten wir los. Mr. W. wurde verdonnert, die Karten zuzuschneiden, hierfür hatten wir noch tollen cremefarbenen Karton (oder wie immer man das nennt). Die ganze Kleine zog mit dem Lineal die Kanten ganz glatt, nachdem das Papier gefaltet wurde.
Da die Produktion ausuferte, suchte ich in allen Ecken nach den passenden bunten Umschlägen, jetzt sind sie alle und ich darf neu einkaufen gehen. Eigentlich hatte ich nicht damit gerechnet, dass die Kinder so viele Karten herstellen würden.

Die Karte mit dem Schmetterling hat uns Margrit gemacht, die so lieb war, uns zu stanzen.

 Die Lichter brachten die Kinder von zu Hause mit.
 Sind sie nicht schön geworden? Bald werden wir Geburtstagskarten herstellen.
Ich wußte doch, dass ich die alte Zigarrenschachtel irgendwann brauchen würde.

Bald ist Weihnachten, sicher werden sich viele freuen, von den Kindern Karten zu bekommen.

Samstag, 13. Dezember 2014

Advent an der Autobahnraststätte St. Pölten


 Weihnachtslied

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
Ein milder Stern herniederlacht;
Vom Tannenwalde steigen Düfte
Und hauchen durch die Winterlüfte,
Und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
Das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
Mich lieblich heimatlich verlocken
In märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder,
Anbetend, staunend muss ich stehn;
Es sinkt auf meine Augenlider
Ein goldner Kindertraum hernieder,
Ich fühl's, ein Wunder ist geschehn.

Theodor Storm
 Shoppen an der Raststätte? Das hab ich noch nie getan, aber in St. Pölten kann man sehr in Versuchung geraten. Noch nie habe ich einen so liebevoll dekorierten Shop gesehen. An einem Tisch waren die Magazine, wie Liebes Land, Landlust etc. schön ausgelegt und dekoriert, steckten nicht einfach in Regalen. Jemand weiß, wie man verkauft. Es hat uns sehr gut gefallen.
 Mr. W., der alte Naschkater, hat dann auch gleich eine Kleinigkeit gekauft.





Das letzte Bild ist von einer anderen Raststätte, soweit ich mich erinnere. Die Zeit rennt, bald ist Weihnachten. Wie in jedem Jahr mache ich deswegen keinen Aufriss. Heute ist Weihnachtsmarkt bei uns. Ich wünsche euch ein schönes Adventswochenende!