Freitag, 30. Oktober 2015

Delgatie Castle, Turiff, Aberdeenshire, Schottland, Großbritannien

Delgatie Castle, eine Urlaubserinnerung aus Schottland , die mir nicht aus dem Kopf wollte. Und mein Kopf ist hartnäckig. Ich bin nicht der Mensch, der Geschichte hartnäckig speichert, bei mir speichern sich Gefühle - und die rufe ich nach Jahren wieder ab, sie sind immer da. Als wir hochstiegen zum Castle, fiel mir auf, dass der Garten so ungepflegt war. Ich fragte die geschäftige junge Frau am Empfang, warum dies so sei. Oh, sagte sie, alles wird ehrenamtlich gemacht, es sei kein Geld da. Und der alte Herr, der sich immer darum gekümmert hat? Gone. Gestorben. Als wir in diesem Jahr wiederkamen, wirkten junge Frauen im Garten und sie erhielten von mir volles Lob! Ich finde es so beachtlich, dass viele Frauen dort ehrenamtlich im Trust des Castles tätig sind, stundenlang, tagelang - nur um dieses Gebäude zu erhalten.
 Es ist nicht so perfekt in Schuss wie die Liegenschaften des Natiol Trust, aber Delgatie Castle  wird geliebt, das konnte ich auf jeder Stufe nach oben spüren. Später fand ich die Frau in der Küche, sie bereitete uns den Tee. Liebevoll ist das kleine Restaurant ausgestattet, unten, ein paar Stufen tiefer. Gut der Kuchen, die Küche ist sogar ausgezeichnet worden. Und so gingen wir auch wieder hin und nahmen dort das Lunch ein. In Delgatie gibt es einige Ferienwohnungen, ihr findet sie auf einen Klick oben!
Delgatie wurde zum Trust umgewandelt, damit es nicht verfällt. Der vorherige Besitzer war ein Soldat, der lange Jahre in Asien lebte. Das spiegelt sich im ganzen Haus wieder, überall buddhistische Symbole. In einem der vielen Zimmer - so erzählt man - habe man einen Mönch in die Wand eingemauert, nachdem er gestorben war - es war verboten, einen Mönch zu beherbergen, und so konnten sie ihn nicht beerdigen. Da ich nichts Negatives gespürt habe, gehe ich davon aus, dass der Mönch nicht umgeht - jedenfalls nicht im Bösen.
 Als wir in Laird's Kitchen unser Essen bestellten, kam wieder die junge Frau, ich erkannte sie sofort (sie mich verständlicherweise nicht) und brachte das hervorragende Essen. Da sag doch nochmal einer, die Briten könnten nicht kochen!;)) Letztes Jahr hat sie uns erzählt, was sie im Winter machen. Ich finde es unglaublich. Dann wird geputzt und restauriert, die ausgestopften Tiere werden gewaschen und die Wimpern mit einer kleinen Bürste feucht gereinigt. Überlegt euch das mal - was für ein Aufwand, und mit Liebe gemacht. Ganz ehrlich, wenn ich Geld über hätte, würde ich was spenden.
In einem der Damenschlafzimmer hab ich mich nicht wohlgefühlt, ich bin sofort geflüchtet. Wer weiß warum ...
Oops, me! Ich komm wieder, Schottland. Ganz sicher!
Berichte aus Großbritannien auch bei Down by the sea
und bei Stadtlustgarten
britische Gärten bei The Galloping Gardener

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Impressionen aus Aberdeenshire 2 - was kann man einem Briten aus Deutschland mitbringen?

Eine junge Frau, die bald als Aupair nach Großbritannien gehen will, fragte mich nach Eindrücken. Sicher habt ihr jetzt Landschaft pur erwartet, aber das, glaube ich, interessiert sie nicht nur! Denn Mädels wollen doch auch einkaufen gehen! Und so war ich dann doch überrascht, als ich im Supermarkt alles für Mädels fand - in rosa! Kreisch!
 Ihr wißt, das Pfund steht sehr schlecht für uns, alles mal 1,5 und ihr fallt ins Koma! Braucht man da noch einen Champagner? Ich also nicht.
 Die junge Frau war kürzlich mit der Schule in Edinburgh, hat auch einen Whisky gekauft, ansonsten nicht viel von allem gesehen. Schade. Und jetzt fragt sie mich, was sie ihren Gasteltern mitbringen kann. Ja was bloß? Was ist denn typisch deutsch? Kann mir mal jemand von euch aushelfen? Außer richtigem Brot fiel mir nichts ein, ob sie unsere Leberwurst mögen würden, weiß ich nicht. Apfelwein haben sie selber, der schmeckt halt ein wenig anders.
 Bei den Gartencentern kann den Briten keiner was vormachen. Diesen hier fanden wir unterhalb von Edinburgh in unserem ersten Übernachtungsort, ein Eldorado für alle, auch für Männer. Angrenzend gibt es sogar verschiedene Läden, so gar einen excellenten Cookshop (nicht der im Gartencenter).
 Wellis für die Damen, ein schickes Täschchen, alles, was ich nicht brauche!;)
 Deutsche Motorradfahrer fanden uns auch, als wir gerade in einer Küferei waren. Charles und Camilla waren schon vor uns da - sie durften sogar unterschreiben. Übrigens, an alle Gärtner: Die Bänder, mit denen die Fässer zusammengehalten werden, sind aus rostigem Metall. Ein paar davon und ein Schweißgerät und du hast eine tolle Metallkugel für den Garten!

Wasser - immer wieder. Ich liebe Schottland!

Bitte, liebe britischen Leser, mit was kann man einem Briten eine Freude machen und ihm aus Deutschland mitbringen?

Montag, 26. Oktober 2015

Bauchwehpfanne

Für alle, die im Winter gerne einen warmen Bauch haben, empfehle ich dieses Gericht, dass ich letzte Woche gekocht habe: Meine Bauchwehpfanne! Seit Neuestem schreibe ich die Rezepte auch in ein Buch, schließlich sind sie von mir. Alle Welt schreibt Bücher, vielleicht mach ich das auch noch. Aber mit Sicherheit nicht zum Thema: Kochen in Britannien, das käme sicher nicht gut an! *kicher*
Man nehme also die große Pfanne aus dem Backofen, Backpapier reinlegen. Danach einen Blumenkohl in Röschen zerlegen, dazu Hackbällchen (Salz, Pfeffer, Knoblauch, Zwiebeln) und Hähnchenbrustfilets und lege alles hübsch aus. Mit Kräutern der Provence bestreuen und über das Gemüse etwas Öl laufen lassen.
In einer Schüssel mischt man Kartoffeln (festkochend) mit Zwiebeln, mische es mit Öl deiner Wahl, Salz und Pfeffer nicht vergessen und wieder Kräutern der Provence und gebe es über das Fleisch und den Blumenkohl. Ab in den Backofen, 180 Grad einstellen und ca. 1 Stunde garen, immer mal mit dem Messer die Kartoffeln kontrollieren.
Kräuter der Provence nehme ich für fast alles, natürlich steht eine Palette mit Kräutern anderer Art auch zur Verfügung. Schaut mal in euren Schrank!

Guten Appetit.

Und ganz zum Schluss: Ich grüße meine neuen Leserinnen, schön, dass ihr da seid! Ihr anderen sowieso.

Samstag, 24. Oktober 2015

Noch mehr Farbe!

Ich kann mich nicht erinnern, schon mal solche Herbstfarben gehabt zu haben - aber vielleicht ist das auch nur die Euphorie darüber, dass es fast gefärbt aussieht. So schön, wie die Natur dekoriert, kann ein Mensch es nicht. Das Huhn bleibt draußen.
 Wenn es klappt, werden wir am Wochenende den hohen Topf ausleeren, am Schotter vermatschen schon die Blätter, das ist nicht gut. Die Tränke wird noch einmal geschrubbt und dann an die Wand gestellt. Morgens um 9.00 Uhr war ich draußen, es war noch nebelig. Jetzt, wo ich hier sitze, scheint die Sonne bei 11 Grad, unglaublich nach den letzten trüben Tagen.
 Die Aster ist schon sehr hoch - ich werde ein hübsches Eckchen für sie finden ... müssen.
 Leid tut es mir mal wieder, dass der Kater das nicht sehen kann. Ich lasse ihn noch nicht raus, vielleicht auch nie. Das will gut überlegt sein. Viele Menschen haben mir geraten, es nicht zu tun, weil er gestohlen wird.
Hinten gibt Aster laevis 'Arcturus' ihr Letztes, daneben eine lila Unbekannte. Vorne neigt sich Aster pansus 'Snowflurry' über die Mauer. Die obere Hälfte ist die Aster Pansus, die sich durch den Druck jetzt abgeschnittener Stauden über die andere gelegt hat. Ein wunderschöner Anblick, aber auch da werde ich ein Stück auf eine ebene Fläche setzen, damit sie mehr Licht hat und stehen kann.

Euch wünsche ich ein sonniges Wochenende, die Aussichten sind sehr gut!

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Crathes Castle and Gardens -

Was für ein Bild - wir lieben Castle und Gärten. Im September sieht dieser Garten - diese Gärten - wundervoll aus. Jetzt zeigt sich erst recht, was die Gärtner an Arbeit geleistet haben. Eine perfekte Planung. Das Castle liegt in Aberdeenshire in Schottland, an einem Tag kann man gleich noch andere Castles und deren Gärten besichtigen. Die Stufen der einzelnen Stockwerke sind ziemlich hoch, drum habe ich an diesem Tag nur den Garten angesehen (ich kenne das Castle) und Mr. W. hoch geschickt, das folgende Foto zu machen:
 Seht ihr, was ich meine? Perfekt - anders kann ich es nicht nennen. Ich bin durch jeden einzelnen Weg gegangen, habe mich gedreht und immer wieder auf den Auslöser gedrückt. Man findet hier so herrliche Gehölze und Stauden. Das Anwesen gehört dem National Trust. Im Hintergrund die Berge runden das Gemälde ab.
 Es waren gar nicht viele Besucher da, ich denke, die Massen rollen sich hier von Juni - August durch. Drum fahren wir da nie.

 Bei diesem Himmel stelle ich mir vor, dass gleich eine Horde Eindringlinge das Schloss stürmen. Gruselig!

 Natürlich gibt es auch einen Tearoom und einen Shop. Meist halte ich an mich, aber hier habe ich mir einen guten Führer durch schottische Gärten zugelegt. Er war nicht billig, aber sehr informativ. In diesem Gartenteil saß ich lange auf einer Bank und fotografierte mit dem Handy aus purer Langeweile, weil Mr. W. durchs Haus kroch. Die Fotos sind aber mit der Kamera gemacht. Deutsche Urlauber, vier an der Zahl, gingen lautstark herum und einer mußte alles kommentieren. Sowas mag ich nicht. Als sie bei mir vorbeikamen, fragten sie auf englisch, ob sie vorbeigehen dürften, weil sie dachten, ich fotografiere. Ich antwortete spontan auf deutsch, ich glaub, den Schreck hat der Mann heute noch im Gesicht.
 Mc Heckenschreck, auch Mr. Wonderful genannt, würde hier sicher streiken, wenn er die Solitäre schneiden müßte.

Wo immer man steht, sieht man das Castle, das ist perfekt geplant. Ein Garten, den ich gerne wieder besuchen möchte! Von dieser Gegend aus kann man auch einen Abstecher nach Aberdeen machen, ich erinnere die Mädelz an Marks & Spencer mit seiner wundervollen Möbelabteilung und dem schönen Lebensmittelabteil. Da solltet ihr ohne die Männer reingehen! Sie können ja dann im Anschluss eine Destille besuchen!

Sonntag, 18. Oktober 2015

Langweilig ...

 Öd und leer sind meine Tage - könnte man jedenfalls meinen. Raus darf ich nicht. Die alte Katze ärgern darf ich nicht. Immer fressen darf ich nicht. Im Bett schlafen darf ich nicht. Aufs Sofa kuscheln will ich nicht! Ich wiege 4 Kilo, bin aber doch noch ein Kind! Und Kinder spielen - wenn nötig auch mit der Stehlampe. Jetzt ist sie kaputt - zumindest außen, denn sie ist aus Papier! Die Chefin hat einmal gebrüllt, mehr nicht. Und die Lampe wieder hingestellt. Sie hat gesagt, sie kauft erst ne Neue, wenn ich erwachsen bin. Das kann dauern, vielleicht so mit zwei Jahren? Und so folge ich der Chefa auf Schritt und Tritt, dann werde ich rund um die Uhr an den Ohren gekraut. Und sie sucht meine Rippen - weil sie sagt, ich werde zu fett. Die Tierärztin hat gesagt, wenn man die Rippen fühlt, ist alles o.k.
 Wenn die Sonne scheint, lege ich mich sooo hin, das heißt, ich habe Vertrauen. Sie spielt mit mir, denn ich habe eigenes Spielzeug. Bin ich dafür nicht schon zu alt? Abends kriege ich immer meinen Rappel, dann habe ich zwei KS, mindestens. Dann rase ich rum wie verrückt. Sie sagt immer, wenn sie mich nicht so sehr lieben würde, dann ... Egal. Ich bin in der Pubertät, da darf ich das. Dann guckt sie immer schräg und erinnert mich an den Tierarzttermin, wegen der Bömmel.
 Seit ich in der Pension war, ist alles anders. Wir fressen jetzt kreuz und quer und nicht mehr jeder am eigenen Napf. Sie will das wieder ändern. Ich schlafe viel, wie alle Katzen. Aber meine Ohren sind hellwach, die schlafen nicht mit. Sie gehen immer im Kreis, weil ich ein Kampftiger bin.
Wenn ich die Chefa besonders genervt habe, weist sie mich auf dieses Schild hin und holt sich ein Glas. Ist das bei euch auch so?

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Bunter Herbst - es leben die Farben!

Nur mal so - als Erinnerung an die schönen letzten Tage. Es scheint vorbei zu sein, mein Zitronengras ist schon erfroren. Schnell hab ich mir nochmal einen Tee gekocht - mit dem guten Honig dazu von meiner Freundin.
Im Taunus hat es geschneit, aber sowas von. Bei uns ist zum Glück noch nichts in Sicht. Wie kann es von heute auf morgen so sein? Wie ist das Wetter bei euch?

Dienstag, 13. Oktober 2015

New German Style - ein ungewöhnliches Buch



New German Style

Ich warte seit Wochen auf dieses neue Buch. Weil ich mit dem Begriff: New German Style nur wenig anzufangen wußte. Nun weiß ich, dass ich etwas Ähnliches in meinem Garten praktiziere. Die Umstellung auf pflegeleichte, dem Standort angepaßte Pflanzen. Nur wem es dort gut geht, wo er wächst, der wird auch prächtig!!
Das Buch ist ungewöhnlich. Ein ganz neues Format, quadratisch. Schwer. Gary Rogers hat wieder mal hervorragende Fotos gemacht. Im Zeichen der hektischen Zeit werden pflegeleichte Gärten angelegt, Leichtigkeit.
Auch die Autoren überraschten mich – Till Hofmann kenne ich als Gartenmeister aus dem Hermannshof in Weinheim (er hat auch eine eigene Staudengärtnerei, bevorzugt Präriestauden).
 Georg Möller kannte ich noch nicht, ein Autodidakt.
Die neue Lässigkeit? Präriestauden. Modern – und so sind auch die meisten der dazugehörigen Häuser. Nicht jedermanns Geschmack, mit Sicherheit. Viel Beton, aber auch Naturstein kombiniert mit wunderschönen Stauden und Gräsern, offene Blicke in die Landschaft, wer auf einem solchen Gelände wohnt. Das Spiel mit dem Wasser kommt nicht zu kurz, Teiche und Wasserlandschaften.
Als ich das Buch aufblätterte, war das erste, was ich sah: *Die Kraft der Wiederholung* Dem kann ich nur beipflichten, Wiederholung im Beet macht das Bild für unser Auge ruhiger. Am Ende des Buches findet man einige Staudenvorschläge, die Gestalter der Gärten werden vorgestellt. Mal was Neues: Viele jüngere Gesichter lachen einem entgegen.

Das Buch:
New German Style, 144 Seiten, BLV Verlag, neu vom 7.10.15, Größe 30,4 x 2,2 x 32,7 cm.
Der Preis: 49,99 Euro.

Seit ihr bereit für den *New German Style*?



Sonntag, 11. Oktober 2015

Mein Herbstgarten

In den letzten drei Tagen ist es mit schnellen Schritten Herbst geworden. Und ebenso schnell habe ich nochmal leicht melancholisch und trotzdem glücklich die Kamera erhoben und ein paar Bilder gemacht, bevor das letzte Laub zu Boden fällt. Die Felsenbirnen verlieren es nämlich rasant (Amelanchier lamarckii).
 Die Kletterhortensie im Hintergrund wird sich noch färben. In jedem Jahr ist der Zeitraum dafür anders. Die im Vordergrund etwas ungünstig stehende wunderschöne lila Raublattaster ist genau dort aufgegangen, sie ist ein Sämling von Violetta, aber schöner. Im nächsten Frühling wandert sie nach hinten. Überhaupt - bitte nicht lachen - bin ich bereits wieder im Umgrabemodus für das kommende Frühjahr. Bald sensen wir die Hakonegräser herunter, denn ihre Wedel fliegen sehr gerne im späten Herbst und Winter durch den Garten, und mehr Arbeit muss man sich ja nicht machen, oder?
 Durch die Umgestaltung des Gartens sind fast alle hohen Astern weg, es ist sehr schade, so bleiben mir mittelhohe und niedrige. Die Alpenveilchen blühen auch sehr schön, zwischen dem Laub der Felsenbirne hochkommend sieht es sehr romantisch aus.
 Mit diesen Bildern zeige ich meinen hinteren Garten. Ihr wißt ja, dass er rund ums Haus geht, aber sehr schlecht zu fotografieren ist, ohne die Nachbargrundstücke zu zeigen. Drum schneide ich auch manchmal etwas weg. Zugegebenermaßen sind zwei meiner drei Nachbargärten ohnehin Marke Flodder und nicht sehenswert!;)
 Plattährengras
 Am Rosenbogen verschwand der Rambler, weil er jährlich einfach zu viel Schneidearbeit verlangte, es war einfach eine Fehlplanung aus den Anfangsjahren. Die Rose Constance Spry ist leider auch ausgegraben worden, sie hing uns am Weg immer im Gesicht und eine Wand können wir ihr nicht bieten, weil ich keine Löcher im Holzhaus mag.
 Charles Austin
 Wunderschön färben sich momentan (links) die Physocarpus Diabolo, von denen ich mehrere habe.
 Links und rechts im Bild jeweils eine Felsenbirne. Mein Garten ist immer noch viel zu voll. Nach dem Studium des schönen *Grüne Gärten* Buches bin ich wieder völlig durch den Wind. Ich müßte aufräumen, alles raus und neu rein. Doch wer macht das? Und es wäre sinnvoll, sich weiterhin von Stauden zu trennen. Man trennt sich doch auch mal von Menschen, warum nur fällt es mir so schwer? Niemals natürlich würde ich mich von meinem dicken Kater trennen, das steht außer Frage. Er hat gerade eben wieder so schön gebrummt!

 Die rote Bank wird es sicher nicht mehr lange geben, sie ist sehr morsch. Einen gleichwertigen Ersatz habe ich noch nicht gefunden.



 Hakonechloa macra albostriata = albovariegata, ein wunderschönes Gras. Ich freu mich auf die Leberblümchen, die im Vordergrund sitzen.

 Bald werden die Wannen und Körbe runtergeschnitten, einiges wandert in die Tonne. Im Frühling steht eine Teilung der zwei Wannen bevor, seht doch nur, wie klein sie sind und welche Pflanzenmasse sich darin presst! Unglaublich, dass das wirklich noch so schön wächst.
 Dieses Bild gibt es wirklich - und zwar jetzt, Astrantia major Roma sitzt in einem Kübel mit anderen Stauden und wurde gedüngt, drum blüht sie noch so schön.
Mit den Knöpfen der Rudbeckie verlasse ich euch, es gibt noch so viel zu tun draußen. Viel Spaß beim Ansehen!