Montag, 30. November 2015

Hilfe!!!!

Hilfe - help - aide - sorry, gälisch hab ich nicht gefunden! Seit meinem 19. Lebensjahr habe ich Katzen, zum Schluss immer drei auf einmal. Nie gab es größere Probleme. Außer dass mal eine aus Frust gepinkelt hat - oder so. Und ich hatte auch schon einen Kater, er sah aus wie die Katze links. Nun hab ich den Dicken - und mit ihm kam der *Wind of Change*, das kann ich euch sagen. Seine Farbe integriert ihn in alle Böden, weil er einfach so grau (lilac) ist. Wie oft sind wir schon über ihn gefallen, auf ihn getreten, wie oft an ihm vorbeigegangen, als wir ihn riefen. Er ist phänomenal!
 Sein Charakter ist unglaublich, das hatte ich bereits erwähnt, er hatte nur einmal Angst vor dem Kissen, seitdem schmust er mit ihm. Nichts ist vor ihm sicher, er rast schneller aus der Schall, wirft sich auf alles drauf, als ob's kein Morgen gäb!
 Proudly I present you: meine Bömmel sind weg. Alle haben ihn bedauert, nicht nur die Männer, irgendwie sind alle solidarisch mit ihm - außer mir! Den neuen Adventskranz hat er mehrfach umdekoriert, heute morgen fand ich Teile im Flur. Ich zucke nur noch die Schultern. Was soll ich machen? Meine Freundin, die ihn (den Kranz)  mir geschenkt und gemacht hat, lacht. Ich eher weniger. Er möchte gerne raus, das weiß ich, seit neuestem sitzt er im Schlafzimmer auf der Fensterbank und beobachtet die Vögel an der Futterstelle. Mein Geschenk: Ein Spielball für Kinder, er liebt ihm. Mit Löchern drin, für Katzen sehr geeignet. Doch er ist niemals ausgelastet. Er weiß, dass er nicht auf den Tisch soll, glaubt jemand hier, es würde ihn interessieren?
 Die Kerze ist nur Deko aus vergangener Zeit, ich kann sie nicht anzünden.
 Diese schon, auf dem Fensterbrett hat er keinen Platz mehr. Und sie brennt auch nur, wenn ich in der Nähe bin, am Abend, beim Fernsehen.
 Mein Schutzengel sieht auch keine Möglichkeit, mir zu helfen.
Momentan koche ich Gulasch, ich bin also da. Auf dem Tisch brannte vorhin eine Kerze in einem Glas!! Da mir mein Fleisch nicht angebrannt ist, kam mir der Geruch von abgesängtem Huhn seltsam vor, zumal es Rind im Topf ist. Es roch barbarisch nach totem Haar! Schnapp ich mir den Kater und schaue nach den Bart- und Augenbrauenhaaren. Alles dran. Meine Nase allerdings sagte etwas anderes. Seltsam. Eine halbe Stunde später, ich koche ja noch, klemmte ich mir den Kater und setzte mich mit ihm auf die Bank im Esszimmer. Streicheln - hinten und vorne. Farbveränderung? Lilac zu schwarz? Hart, aber herzlich? Wie schafft es ein Kater, seinen Schwanz an einer Kerze im Glas zu versengen? Die kann ich jetzt also auch nicht mehr anzünden. Egal - ich will es ja so haben! Ich mag ihn einfach.

Sonntag, 29. November 2015

Eine besinnliche Adventszeit!

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern eine besinnliche Adventszeit!

Hier ist es momentan wenig besinnlich, ich muss den Adventskranz gegen den Kater verteidigen ... ♥

Freitag, 27. November 2015

Stonehaven, Aberdeenshire - mit dem Loo of the Year!

Stonehaven, Aberdeenshire, Ostküste, unterhalb Aberdeen, Schottland. Für diese Gegend war es ein etwas größerer Ort, wir fanden die üblichen Geschäfte und ließen uns zu einem zweiten Frühstück in einem Cafe nieder. Ich liebe ein warmes britisches Frühstück, in diesem Fall schottisch. Hinten, das zweite Haus rechts, ist ein Hotel. Ganz hübsch, aber wir hatten ja unser Cottage am Meer.
 Beeindruckend war auch die Marine Training Academy, ich hätte da gerne mal gesehen, wie sie auslaufen in ihrem U-Booten.

 Völlig verschlafen haben wir Dunottar Castle, drum hier mal ein Link, es sind wirklich wunderschöne Bilder aus der Gegend und offensichtlich bei besserem Wetter! Es hat nicht geregnet, aber sonnig war es auch nicht. Mitten im Ort hielt uns eine Schülergruppe in Schuluniform an. Zwei Mädchen, ca. 13-14 Jahre alt, befragten uns zur Wahl, es war September letzten Jahres. Dass wir Deutsche waren, begeisterte sie um so mehr, sicher bekamen sie da Pluspunkte. Brav erzählte ich, was mir so einfiel und dann wurden wir gefragt, wo wir wohnen. In Deutschland? Ätsch, dann dürfen wir doch gar nicht mitmachen, sondern nur Deutsche, die in Schottland leben. Das hätten sie mir ja vorher sagen können!;)
Hier die Trainingseinheit, beeindruckend, oder?


Hier war ich mal für kleine Mädchen, drum mußte ich unbedingt das Schild fotografieren. Zeichnet man bei uns eigentlich auch die Klo's aus? Ich erkläre hiermit mein eigenes zum Loo of the year 2015!

Der sagenhafte Mr. Wonderful hat uns brav durch die Gegend gekutscht. Es zieht sich doch an manchen Strecken sehr. Übrigens, im Nachgang zu meinem vorletzten Post: Ich bin schon bei FB, nutze es für meine Zwecke, es gibt tolle Beiträge über Schottlandfotografie etc. - und über dicke Katzen!;

Dienstag, 24. November 2015

The castle of Mey - Queen Mums Zuhause

Wie jeder weiß, sind die Queens ja auch nur Menschen wie du und ich. Sie haben Pflichten zu Hauf, Geld wie Heu und Herzensorte wie wir. Und so kam es, dass Queen Mum sich in ein Castle verliebte, es unbedingt haben wollte und zuerst Ihre Tochter Elisabeth fragen mußte, ob sie das dürfe. Vermutlich hat sie es bezahlen dürfen. Die liebende Tochter erlaubte es und Queen Mum möbelierte ihr neues Zuhause. Mit gebrauchten Möbeln aus der Gegend, denn da oben gibt es wenig zu kaufen, da - am Rande der Welt. Außerdem sind die Queens sehr sparsam, wie man öfter mal hört. Castle of Mey liegt am oberen rechten Rand von Schottland, in unserem Hotel hingen Bilder von ihr, sie hat dort auch gefeiert.
 An diesem für uns unwirtlichen Ort hat sich Queen Mum niederlassen, zeitweise jedenfalls. Der Garten ist groß, ummauert und gerüstet für alle Tage - hier werden die pflanzlichen Lebensmittel selbst angebaut. Der Gärtner fragte mich noch, ob ich ihm helfen könnte, aber ich habe abgelehnt - ich hab doch Zuhause genug zu tun! Hier ist immer ein extremer Wind, es ist kalt und regnet viel. Trotzdem - ich kann die Liebe zum Castle verstehen - denn ich war drinnen. Pünktlich, aber exakt liefen wir ein um noch an der Führung teilnehmen zu können. Die Treppen sind sehr schmal, die Zimmer nicht groß und im Raum neben dem Esszimmer läuft ein fünfzig Jahre alter deutscher Kühlschrank, was sagt ihr dazu?
 Die Führung war sehr persönlich, die Mum sehr sehr beliebt. Voller Liebe sprachen alle über sie. Man sah den Mantel, auf dem sie auf so vielen Bildern zu sehen ist. Private Bilder (fotografieren verboten), an einer Standtafel. Das Schlafzimmer klein, typisch britisch nach dem alten Stil (heute wird langsam alles continental modern), die Küche uralt, groß - aber praktisch. In allen Räumen fand man Geschenke der Kinder aus dem Ort, es war alles so liebevoll. Im Esszimmer ein großer gedeckter Tisch, damit wir auch sehen konnten, wie das immer war. Jeden Abend hatte die Mum Gäste zum Essen, sie mochte nicht allein sein. Würde ich auch nicht wollen, wenn ich genügend Personal zum Kochen hätte. An ihrem Platz stand ein Fußbänkchen, weil sie so kurz war. Sehr praktisch. Und sie trank lieber Gin als Wein. Aber das wissen wir bereits.
 Im Gewächshaus baut man heute Tomaten in Pflanzerde an, sehr praktisch und mir bekannt. Der Garten ist voller schöner Stauden, auch prachtvoll, aber man sieht, dass es nicht Devon ist. Die Pflanzen, die hier gedeihen, sind sturmerprobt und wetterfest.

 Schön, nicht?
Im Gewächshaus liegt ein Buch, in das man sich eintragen kann. Hab ich nicht gemacht, warum, weiß ich eigentlich nicht. Die Mum hatte ein sehr liebevolles Verhältnis zu ihren Kindern und auch besonders zu ihrem Enkel Charles, der in seinem Garten in Highgrove ganz viele Gestaltungselemente in Erinnerung an seine Oma bauen ließ. Damals, als sie starb, waren wir gerade zwei Wochen in Großbritannien in Kent. Wir haben uns unzählige Magazine und Zeitungen gekauft, um nichts zu verpassen. Im Fernsehen kamen die ganzen Wochen Berichte, vor allen Dingen über die Trauerfeiern. Es war ergreifend und interessant. Der Castle-of-Mey-Trust wird von Prinz Charles geleitet. Wie wäre es auch anders zu erwarten gewesen?

Samstag, 21. November 2015

Gedanken an vergangene Sommer

Momentan verpacken wir alles für den Winter. Gerade eben war ich draußen und habe IHM geholfen, die Vliese zu spannen und mit Steinen zu beschweren. Die Hosta Clovelly habe ich noch vor dem Winter gerettet, sie stand einsam in einem Topf mitten im Garten, jetzt ist sie im Unterstand. 
Phygelius(se) sind eingeräumt und mit Wachholderzweigen geschützt. Auf dem Hochbeet haben wir auch die neuen Stecklinge mit Pfitzerwachholder abgedeckt. Der Winter darf kommen. Leider sind die Wannen mit den Hostas sehr nass, da müssen sie jetzt allerdings durch, leichte Verluste gibt es immer.

Ich kaufe keine Hostas mit dünnen Blättern mehr, ich möchte doch auch welche in den Beeten und die müssen, wenigstens weitgehend, den Schnecken standhalten. Bei den Dickmaulrüsslern allerdings habe ich auch Schäden an den dickblättrigen Hostas.

Gestern habe ich in Bildern der letzten vier Jahre gegraben, immer im Juni. Der Unterschied ist so gravierend, dass ich den Kopf geschüttelt habe. Wo früher noch blühende Landschaften mit Glockenblumen, Rosen und Salbei waren, ist jetzt weitgehend grüne Ruhe eingezogen. So habe ich es gewollt wegen meines Rückens. Ein wenig Wehmut schwang beim Ansehen der Bilder schon mit. Mr. Wonderful ist jetzt fast ganz alleine in der Lage, den Garten zu pflegen, wenn es mal sein muss. Aber das dauert noch - ich bin gesund!!! Drei Ausrufezeichen ...

Die Rote Bank bleibt im Winter draußen, im Frühling wird sie *zerkloppt* und kommt weg, sie ist morsch. Eine neue Lösung? Noch nicht in Sicht.

Ich weiß, dass der Garten die Hand des Gärtners jeden Tag braucht, früher habe ich mich verrückt gemacht - heute nicht mehr. Es ist entspannend, einfach nur zu genießen. Und Pläne zu machen für die Umgestaltung - im Frühling steht das kleine Beet hinter dem Gartenhaus an, da tobt der Rüssler. Ich will alles umsetzen, es sieht so lückenhaft aus.

Im Frühling gehe ich wieder auf den Pflanzenmarkt, einige Hostas habe ich bereits getopft, und solange ER mitmacht, ist alles o.k. Falls er mal keine Lust mehr hat, womit nicht zu rechnen ist, ist es auch in Ordnung. Der Sommer hat dem Garten mächtig zugesetzt, Teilstücke des ehemals grünen Rasens sind wirklich kaputt und haben sich trotz zweimaliger Düngung nicht erholt. Also wird da im Frühling gehackt und neu eingesät.

Ich denke nach über meinen Blog und über soziale Medien. Seit dem Sommer gehen die Zuschauerzahlen im freien Fall nach unten. Woran liegt das? Ich bin eben nur hier und nicht bei Instagramm etc. pp. Und mir genügt es. Ich möchte auch noch freie Zeit haben. Bei FB werden auch schöne Gartenbilder gezeigt, aber eben nur das! Keine Texte, höchstens mal ein Wort oder einen Satz. Das ist nicht mein Stil. Man ist dort befreundet mit Hinz oder Kunz, weil er einen Garten hat. Sicher, es bereichert zum Teil auch. Aber die Zeit, die es frißt, fehlt woanders. Und das wiegt mehr. Persönliche Bindungen sind mir wichtiger.

Dienstag, 17. November 2015

In Sachen Liebe ...

Der Kater mit den vielen Namen ... Silberling, grauer Panther, Dicker, Fraser, Miststück, Silberpappel, Süßer ... 
 Es war Liebe auf den ersten Blick. Als ich ihn mit 4 Wochen das erste Mal live sah, wußte ich, dass er zu mir gehört. Wir sind uns so ähnlich, mein Dicker und ich (ich darf nicht Dicker sagen, weil Mr. W. dann meckert). Wir sind beide stur, mollig und eigensinnig. Wir wollen dabei sein, aber nicht festgehalten werden. Dicke Haare haben wir auch beide, aber seine sind viel schöner, obwohl wir beide grau sind (die Züchter mögen das nicht hören, es heißt lilac). Er muss sich nicht färben, weil er ein Kerl ist, auch wenn er mal älter ist. Aber ich.
 Er ist ein scharfer Beobachter, ich auch. Gerne aus der Ferne, aber alles im Blick!
 Er ist manchmal grob, weil er noch ein Kind ist, und auch sehr zart, wenn es mir schlecht geht.
 Als die Kleine im Bett lag und gebrochen hat, hat er sich zu ihr gelegt, da ging es ihr gleich besser.
 Seine Amberaugen lassen alle Frauen schmelzen, egal wie alt sie sind. Aber das Schönste an ihm ist sein Wesen, er ist absolut wesensstark und hat vor nichts Angst. Das ist das Problem. Würde ich ihn rauslassen, er ginge zu jedem und wäre auch gleich verschwunden, für immer. Die Menschheit ist schlecht (nicht generell), er wäre nicht die erste Katze, die gestohlen wird.
Er ist nun kastriert und würde irgend jemand ihm etwas tun, ich wüßte nicht, was ich demjenigen tun würde ...

Sonntag, 15. November 2015

Für Frieden

Für Frieden in der Welt - Volkstrauertag 2015, meine Gedanken sind beim französischen Volk

Mittwoch, 11. November 2015

Glen Garioch

Heute mal wieder ein Bericht über eine Destille, ein Thema, dass die meisten nicht interessiert, ich weiß es. Aber für mich ist es ein Tagebucheintrag, und so soll es sein! Glen Garioch (gesprochen: Glen Giri) war eines meiner eindrucksvollsten Whiskyerlebnisse in Schottland. Klein, familiär. Natürlich täuscht das, die meisten Destillen gehören großen Firmen an. Aber für mich war es so. Ich bin nicht vom Fach, wie ich immer wieder gerne betone - aber: Ich kann besser essen und trinken als die meisten kochen oder destillieren können. Als Allergiker kann man das, mein Arzt sagte immer: Sie haben die Nase eines Parfümörs. Na also, geht doch! Wer von euch am Thema wirklich interssiert ist, der lese doch bitte bei Margarete Marie, denn: auch Frauen trinken Whisky!
 Als wir den Empfangsraum betraten, spürte ich gleich die besondere Atmosphäre, man fühlte sich wohl. Es war persönlich. Und so bekam ich auch gleich meinen ersten Hustenanfall, als mir ein männlicher Mitarbeiter einen Whisky hinstellte. Ich probierte, vergass zu fragen, wieviel Alkoholgehalt er hatte. Trinkstärke war es nicht, ich war dem Erstickungstod nahe! Mind. 60 %, da verdünnt man dann doch lieber mit etwas Wasser. Beim Nächsten war ich schlauer, ich war einfach überrumpelt worden. Sicher lacht er heute noch über mich. Seinen Vornamen weiß ich noch, wie eigentlich Vieles von dort.
 Wir waren spät, und so lud man uns für den nächsten Tag zu einer Führung ein. Vermutlich dachten sie, die kommen sowieso nicht wieder. Da kennen sie mich aber schlecht, punktgenau setzten wir zur Landung an und standen im Empfangsraum. Nicole führte uns, sie war einfach perfekt. Die Führung war das Highlight meines Tages, wir waren allein!!!
 Das sind Erlebnisse, die man in seinem ganzen Leben nicht vergißt. Ich spüre noch heute den Geruch in meiner Nase. Blitzen verboten, fotografieren erlaubt. Daran hielt ich mich, ich fliege nicht gerne wegen zu hohem Alkoholgehalt in der Luft IN die Luft!

 Die Giris lagern ihren Whisky auch in Glasgow, weil sie in Old Meldrum nicht genügend Platz haben. Die Destille liegt natürlich, wie kann es anders sein, auch in Aberdeenshire, wo wir den Urlaub verbrachten.
 Und auch natürlich ging ich nicht dort raus, ohne zu kaufen. An zwei Tagen hintereinander. Die Flaschen sind noch immer zu, denn er wird nicht besser, der Whisky, wenn man ihn zu lange offen rumstehen läßt. Leider ist keiner meiner FreundeInnen bereit, mit mir mal einen Whisky zu trinken. Mittlerweile haben wir mehrere Flaschen von Glen Garioch, sie sind einfach schön anzusehen. Irgendwann öffnen wir sie, aber dann ...

 Duft hängt in der Luft ...


Dreimal waren wir jetzt dort, und beim letzten Mal waren sogar die Highland Games im Ort, es war wunderschön. Ich weiß: Ich war nicht das letzte Mal dort.

Freitag, 6. November 2015

Howick Hall Gardens - für alle Earl Grey Trinker!

Na denn, da sind wir! Howick Hall in Howick, Alnwick, Northumberland (auf dem Weg nach Schottland an der rechten Seite Nordenglands hoch). Eigentlich nicht geplant, und doch für schön befunden. Die Eigentümer bewohnen nicht mehr den gesamten Komplex, denn das ist zu teuer. Sie wohnen im Westflügel des Anwesens. Der Rest ist unbewohnt bzw. beherbergt eine Ausstellung und einen Tearoom. Ist das nicht ein wunderschönes Haus? Mit mir geht ja dann immer der Gaul durch, ihr kennt das. Wenn man das Grundstück betritt, geht man zuerst (wir taten es) durch ein waldähnliches Gartenstück und besieht sich die Sträucher und Bäume. Mittendrin liegt dann das Haus mit den Staudenbeeten und einem Senkgarten.
 Hier wohnt der Adel (Lord und Lady Howick) , wir trafen sie gerade auf dem Weg zur Kirche. Sie sahen aus wie jedermann, aber wer England kennt, weiß, dass das nicht stimmt. Allein die Ausstrahlung zeigte mir, mit wem ich es zu tun hatte, obwohl ich die Bilder im Haus erst nachher sah.
Sehr verwunschen, findet ihr nicht auch?

 Leider weiß ich nicht, um was es sich hier handelt.


 Wenn man den kleinen Privatgarten um den Wohntrakt der Besitzer betritt, wird man  um eine Spende in Höhe von einem Pfund gebeten. Wir gaben es gern, es war für einen guten Zweck.
Und hier hätte ich gerne mal länger gesessen, die Zeit gab es nicht her. Ich verrate euch aber was: In Howick Hall wurde der Earl Grey erfunden, und zwar von Earl Grey höchstpersönlich. Leider hatte der Gute kein Händchen fürs Geschäft, er übergab das Rezept und die Produktion an die Firma Twinings (kennt ihr?) Und ließ sich den Namen nicht sichern. Was jetzt kommt wißt ihr. Er bekam nichts dafür. Wie schade. Ich sag mal, das wär mir nicht passiert.
 Generations of Gardeners - und Teetrinkern. Unten rechts das sind die beiden, die heute dort leben.
Die Ausstellung ist sehr interessant, das Angebot an Kuchen im Tearoom lecker.