Freitag, 29. Dezember 2017

Bald wieder!

 Hallo allseits, im alten Jahr möchte ich mich noch einmal melden! Mit dem Hinweis darauf, dass es bald wieder so aussieht wie auf dem obigen Bild! Schneeglöckchen im Februar ... :)
Doch noch gibt es viel zu tun. Das neue Jahr wird geplant, Gartenbesuche, Urlaube usw. Die Märzenbecher sind bereits unverschämt hoch und strecken seit November schon die Fühler aus. Was die sich denken! Schneeglöckchen schieben ihr Blattwerk nach oben und der Kater ist voller Ungeduld. Er will gar nicht ins Haus, der Kerl. Struntzen möchte er nach Belieben, aber das lasse ich nicht zu. Noch folgt er mir.
Der Kleine will erst gar nicht raus. Was heißt aber klein? Er unterscheidet sich gerade noch um 200 Gramm vom Großen. Wir können es kaum fassen. 
Gespannt blicken wir auf das neue Gartenjahr, auf eventuelle Verluste, die da kommen werden oder auch nicht. Das Hochbeet ist derart gesackt, weil wir einen Komposter darin entleert haben. Da müssen mindestens acht Säcke Erde aufgefüllt werden! Dann kann ich endlich wieder pflanzen, wenn man mich läßt. Die Kinder wollen immer mitmachen.
Bei Durchsicht der Kommentare des letzten Eintrages hier kommt ganz klar raus, dass die Älteren unter euch verstanden haben, was ich sagen wollte. Mitnichten war auch nur ein Wort wehmütig gemeint. Lediglich die Veränderung wollte ich aufzeigen, die ich zumeist selbst herbeigeführt habe, denn heute kann ich gar nicht mehr verstehen, was ich mit Cannas oder den Agapanthen wollte, denn nun gehören sie für mich in wärmere Länder, dort gehören sie nämlich hin. Unser Garten hat sich von bunt zu warmen weichen Tönen verändert, und so wollen wir das haben. Entspannung macht sich breit, in allen Ecken - und es ist gut!

Euch allen wünsche ich einen guten Rutsch in ein gesundes neues Jahr 2018, in dem wir uns austauschen können, über den Garten und über dies und das!

Kommt gut rüber.

Sigrun


Mittwoch, 27. Dezember 2017

Das waren noch Zeiten! September 2006

Da ich ja gerade räume, räume ich auch öfter am Rechner auf. Waren das noch Zeiten, als im September 2006 hier noch Cannas wuchsen, als wir noch mehr Schmetterlinge hatten? Vorbei, die Cannas haben ausgedient. Die Agapanthen sind entweder alle verschenkt oder verfroren.
 Vorbei auch die Zeiten, in denen ich noch großartig vorzog, ohne Gewächshaus mit vielen Bemühungen, Raubtiere von meinen Anpflanzungen fernzuhalten.
 Vorbei auch die Zeit mit den Anemonen, die wild wucherten, sowas kommt hier nicht mehr vor.
 Die schöne Zeit mit meinen Rosen ist auch vorbei, sie mögen diesen Garten nicht, ringeln im Boden oder die Stämme brechen ab oder erfrieren.
 Die Astern gibt es schon lange nicht mehr, sie wachsen bei anderen, lediglich das Pennisetum 'Compressum' ist noch da, quält sich unter dem Apfelbaum, der nun dort wächst und ihm zuviel Schatten bringt. Bis dato war ich zu unwillig, Mr. W. zu bitten, ein Stück herauszuhacken, weil ich nämlich dann nicht weiß, wohin damit. Aber es bleibt hier. Entspannung macht sich im Garten breit, ich sehe Vieles anders. Nicht mehr mal alle Namen werden aufgeschrieben. Vorne, seht ihr, das winzige Gras? Der Traum jedes Gärtners, Stipa gigantea, was war es so schön. Auch vorbei, zu viel Schatten.
 Gelegentlich kommt mal ein Feuersalamander vorbei, auch heute noch, aber bitte nicht anfassen.
 Erfroren, diese schöne Hochstammrose.
 Aus Versehen mit dem Spaten erwischt ... ich wars nicht! ;)
 Keine Cannas mehr!
Das war die erste Rose in meinem Franzosenbeet, mir fällt momentan nicht mal mehr ihr Name ein. Sie wird nicht groß, und bei mir war sie nur ein paar Jahre.

Das Franzosenbeet gibt es nicht mehr, dort wächst nun Ghislaine de Feligonde mit Geranium. Pflegeleichter auf alle Fälle. 

Am Zweiten Feiertag hatten wir eine alte Dame zu Besuch, die Mutter meiner Freundin. Sie kam mit Krücken den Hang hoch, bewunderte alles und kommentierte: Viel Arbeit, nicht leicht hier am Hang. Noch vor ein paar Jahren hätte ich jeden erwürgt, der hier diesen Kommentar vorgebracht hätte. Arbeit wollten wir nicht hören, nur Spaß an der Freude, am Hobby. Heute wissen wir: Es ist viel Arbeit, und wenn du mal einen Tag nichts machst, hast du gelitten. Und heute möchten wir es gerne einfacher haben, aber noch nicht zu einfach. Wir werden älter. Und er macht fast alles alleine.

Ich wünsche euch allen eine schöne Woche, grad war ich draußen, um div. Pflanzen zu fotografieren, die auf den Leitern sind. Die Vögel haben so viel Schaden angerichtet, Pflanzen aus den Töpfen gerissen, runtergeworfen. Hoffentlich kommt mein spanisches Sedum durch.

Freitag, 22. Dezember 2017

Schöne Weihnachten!

Tonder (Dänemark)

Das Weihnachtsbäumlein


Es war einmal ein Tännelein
mit braunen Kuchenherzlein
und Glitzergold und Äpflein fein
und vielen bunten Kerzlein:
das war am Weihnachtsfest so grün
als fing es eben an zu blühn.

Doch nach nicht gar zu langer Zeit,
da stands  im Garten unten
und seine ganze Herrlichkeit
war, ach, dahingeschwunden.

Die grünen Nadeln war´n verdorrt
die Herzlein und die Kerzen fort.
Bis eines Tags der Gärtner kam
den fror zu Haus im Dunkeln,

und es in seinen Ofen nahm-
Hei! Tats da sprühn und funkeln!
Und flammte jubelnd himmelwärts
in hundert Flämmlein in Gottes Herz.

Christian Morgenstern
 
Euch allen wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest, auch denen, die nicht kommentieren, aber hier lesen. Ich freue mich immer, wenn ich eine private Nachricht von Menschen bekomme, denen dieser Blog eine Freude macht und die Wert darauf legen, dass dies auch so bleibt. 
In diesem, fast dem alten Jahr, räume ich auf - gebe weg und suche für verschiedene Dinge neue Besitzer. Es ist befreiend  - ich weiß natürlich, dass neue Gegenstände kommen werden, aber bitte nicht mehr so viele. 

Und Freude wünsche ich euch allen mit euren Familien, mit Freunden, mit den Nachbarn. Wir sehen uns nach Weihnachten - hier - mit neuen Geschichten von Gärten und Erlebnissen.

Sigrun
 

Sonntag, 17. Dezember 2017

Abends, wenn es dunkel wird in Husum (NF)

In Husum klappen sie die Randsteine früher hoch als bei uns hier im Frankfurter Raum. Für uns ist das aber nicht wichtig, wir gehen ja selten in die Stadt. So heimelig ist es dort, wenn es dunkel wird, besonders im Advent, wenn die Lichter überall blitzen, die Lebkuchen in den Auslagen liegen und das Karusell aufgebaut wird. Leider waren wir einen Tag zu früh weg, wir haben es nicht mehr fahren sehen.

 Husum hat sich verändert, seit wir vor vielen Jahren zuletzt dort waren. Es gibt Massen an Bekleidungsgeschäften, aber kein Kaufhaus, kein Porzellangeschäft. Wie überall, Porzellan nur noch über Bestellung oder als Massenware im Möbelladen. Und doch hat Husum noch etwas, was viele kleine Orte nicht mehr haben. Man fühlt sich so wohl dort. Viele Restaurants, mal gut, mal weniger. Die schöne alte Apotheke und ein alteingessenes Uhrengeschäft. Das wissen wir zu schätzen. Sie bauen ein Einkaufszentrum, dass 2019 fertig werden soll, man darf also gespannt sein. Hoffentlich nicht zu viele Ketten, wie überall.
 Ist das nicht herrlich? Ich stehe total auf diese Bauweise.

 Wie schön, ich hätte es gerne fahren sehen.
 Bis dorthin haben wir es nicht geschafft, die Zeit war zu kurz.
 Ein Blick durchs Fenster in die Apotheke


 Schön anzusehen sind die Auslagen, doch man fragt sich: Brauche ich das wirklich?
 Dieses Bild liebe ich. Egal zu welcher Jahreszeit, es ist für mich Urlaub, Husum, der Steg, auf dem man in die Stadt kommt. Dahinter liegt ein großer Parkplatz, man findet immer eine Lücke (gegen Bezahlung).


 Die Schiffsbilder stammen von Mr. W., er war ja auch mit!
Schade, dass so viele Geschäfte, die wir von früher kennen, schließen müssen. Daran sind wir natürlich alle selber schuld, weil wir online kaufen. Alles hat zwei Seiten im Leben. Alles.
Ich wünsche euch einen schönen dritten Advent!

Freitag, 15. Dezember 2017

Bargum? Nie gehört - ein Ort in Nordfriesland

 Grau war es - und kalt. Ein Tag im November, aber warum nicht? Ich hatte es mir gewünscht - ein paar Tage Nordluft schnuppern. An diesem Tag wehte - und nur in diesem Ort - ein eisiger Wind. Ich mußte die Mütze auspacken. Bargum ist ein kleiner Ort in Nordfriesland, ca. 600 Einwohner gibt es da. Und keine Kinder mehr - wie mir ein Herr erzählte, der uns über den Ort aufklärte und über andere Dinge auch, die mich nachdenklich stimmten. Landflucht nennt man das wohl.
 Wir erfuhren sehr viel über Reetdachhäuser, das interessierte mich sehr. Und Schweinderl gab es dort - genau wie bei uns, nur dass das unsrige rosa ist.
 Viele Städter haben hier ein Haus und einen Haussitter, sie sind nämlich wenig da. Auch das macht mich nachdenklich. Wie auf Sylt, der Insel meiner Kindheit.


 Ist das nicht der Inbegriff eines Urlaubes am Meer? Eine Wundervolle Gartentür.
 Friesenwälle werden von Fachleuten angelegt und sie sind teuer.
 In diesem Jahr wurden die Reetdächer von August bis November und sicher noch länger nicht mehr trocken. Das ist gefährlich fürs Reet.
 Das wäre ein Garten für mich. Da könnte ich ... ;)
 Es war so kalt, dass ich nicht mal auf den Kirchhof wollte.
Tja, und da sind wir auch schon wieder durch, den Kopf voller Informationen über Reet, Land und Leute. Schön wars, wir kommen wieder, wenn es warm ist.

Dienstag, 12. Dezember 2017

Jemand hat unseren Schnee gestohlen ...

 Am Wochenende hat es hier richtig geschneit, unser Besuch ist am Berg fast gescheitert am Sonntag! Den Katzen hat es sehr gut gefallen, durch den hohen Schnee zu stapfen. Mr. W. meinte: Fraser war auf dem Tisch und hat alles unordentlich gemacht! *kicher* Es hat ja wieder draufgeschneit. Übrigens, Anne Majorahn, kennst du die Sterne noch?
 Draußen war es wunderschön, die Sonne schien und doch mußten wir mehrfach Salz streuen, besonders Sonntag, sonst hätten wir uns das Genick gebrochen auf der elenden Treppe zum Haus.
 Die Amseln haben immer noch nicht begriffen, dass die halben Äpfel für sie sind, ich verstehe es nicht. Sie ernten lieber die Zieräpfel auf dem Baum.
 Seht ihr, alles ordentlich! ;)


Und so sah es am Morgen aus, die Lichter der Stadt leuchten hell herauf, das ist für mich die Vorweihnachtszeit. Obwohl ich ganz ehrlich auf den Schnee verzichten könnte. Es ist nicht einfach hier oben.
Am Montag war der Schnee weg, komplett. Ich konnte es nicht fassen.

Samstag, 9. Dezember 2017

Draußen ist es usselig ...

 Draußen schneit es, ziemlich heftig. Eigentlich wollten wir heute zum Mittelalterweihnachtsmarkt, das lassen wir besser. Statt dessen räumen wir den Dachboden auf - eine sehr befriedigende Angelegenheit! Die Katzen dürfen nicht mit, mit der Stiege kommen sie nicht zu recht. Wir hatten bisher nur eine Katzen, die das problemlos konnte.


Gestern war noch alles grün, heute ist alles weiß. Die Katzen mögen das nicht, der Kleine will überhaupt nicht raus, der Große geht schon, kommt aber bald zurück. Immer im Duett, die zwei. 


 Wir hoffen, dass die neuen Farne und Herbstalpenveilchen gut über den Winter kommen. Zweige haben wir ihnen nun übergestülpt, damit sie es warm haben.
 Lunaria annua hat sich verfärbt, das sieht toll aus.
 Meine Semperviven sind allesamt an die Hauswand gerückt worden, im letzten Winter habe ich keine verloren. Finger gedrückt, das soll auch in diesem Winter so sein.

Was sagt man? Die Schneeglöckchen treiben schon aus. Ein Hoffnungsschimmer am Horizont im grauen Winter. Heute morgen hat schön die Sonne gescheint, die Fotos sind noch auf dem Handy.


... und nun schneit es sich ein, mittlerweile ist es viel mehr. Wunderschön anzusehen, aber wenn ich die Treppe nach unten gehe, ist es schon ein wenig gefährlich, besonders wenn es glatt ist.

Euch wünsche ich ein schönes Adventswochenende!