Freitag, 27. Oktober 2017

De Tuinen in Demen - ein Garten in den Niederlanden 2016

Im letzten Sommer besuchte ich mit einer Gruppe 'De Tuin in Demen' .
Schon einmal war ich dort und konnte mich nicht so recht erwärmen. Doch diesmal gefiel mir fast alles sehr gut, was ich sah. Der Garten hatte sich auch verändert.
Ihr wißt, wie das ist. Jeder hat einen anderen Geschmack, das tut keinem Garten einen Abbruch, er muss ja auch nicht jedem gefallen. Ich werde noch zweimal über den Garten berichten, der Winter ist lang, die Bilder zahlreich - aber auch endlich.
 Gleich am Eingang stehen einige Kübelpflanzen, die ich nicht kenne. Könnt ihr helfen?
 Diese auch?
 Man kann im Garten Kaffee trinken, es war sehr entspannt und ich lernte eine nette Frau kennen, leider brechen solche Kontakte dann meist kurz nach der Reise wieder ab. Schade, aber man hat halt nur die Gemeinsamkeit des Interessengebietes Garten, man wohnt weit auseinander.
 Die Allee ist wirklich wunderschön, auch die Hortensien haben sich in mein Herz geschlichen, hier bei uns geht diese Art Hortensien mangels Schatten leider nicht.

 Einfach zauberhaft

 Die Sitzgelegenheiten wurden gut genutzt

 Staudenbeete lassen mein Herz höher schlagen
 Das schöne an großen Gärten ist der Platz, an dem sich die BesitzerInnen austoben können, bei uns geht schlicht weg nichts mehr.
 Eiben sind ja sowieso meine Passion und Kniphofia hätte ich gerne, geht nicht.

 Dieser Platz war so ganz nach meinem Geschmack, ich habe mich mehrfach gedreht, jetzt müßt ihr die Bilder leider aushalten! ;)
Mit diesem Ruhepunkt fürs Auge wünsche ich euch ein schönes Wochenende. Momentan scheint gerade die Sonne, leider ist mein Gärtner nicht daheim. Morgen räumen wir die Möbel unter das Dach. Folgen werde noch leichte Schnittarbeiten und das Umrücken der Semperviven an die Hauswand.

Dienstag, 24. Oktober 2017

Downs Court, Kent

Heute verreisen wir mal zusammen nach England. Wir besuchen Downs Court in Kent. Ein privates Anwesen mit Schwimmbad und Saunabereich im Garten, das könnte mir auch gefallen. Nur das Putzen nicht! Diese Reise war eine geführte Gartenreise mit dem Bus, man ist dann halt nicht so flexibel als wenn man privat fährt. Die Kugel auf dem Bild fand ich sehr faszinierend, wie überhaupt einige Objekte auf dem Grundstück.

 Angekündigt war ein Lunch, was sich allerdings als Missverständnis herausstellte (mein Magen knurrte erheblich). Es gab Tee und Gebäck. Da hat der Veranstalter wohl was falsch verstanden. Das Ehepaar hat eine Hilfe für Hecken etc., ansonsten machen sie wohl viel selber. Da bin ich immer sehr beeindruckt, sie waren schon lange im Rentenalter.


 Kurzfristig hatten wir uns entschlossen, an dieser Fahrt teilzunehmen, Mr. W. war mit im Gepäck - das erste und einzige Mal wie er mir mitteilte. Schade. Aber verstehen kann ich ihn. Ich habe schon einige solcher Reisen hinter mir und immer war es nach kurzer Zeit so schön, dass man zu ganz vielen einen guten Kontakt hatte. Diesmal allerdings war die Gruppe nicht homogen, nicht mal am Ende der Reise. Ich fand das sehr schade. Es gab eine Gruppe von Damen mittleren Alters, die sich streng von den anderen separierte.
 Dieses Objekt ist wunderbar, der Durchblick in die Weite der Landschaft. Natürlich habe ich Mr. W. dahintergestellt und ein schönes Foto gemacht.



 Herrlich! So verkleidet man Gartengerät.
 Das Badehaus, oder wie auch immer man es nennen mag.
 Natürlich waren wir zur Bestzeit der Stauden dort. Wenn man so viel Platz hat, kann man eigentlich setzen was man will, es sieht immer gut aus. Lücken fallen auch nicht ins Gewicht wie in einem kleinen Garten.

 Wege im Rasen - das schätze ich sehr. Nicht gleich alles abgemäht.

 Wer würde da nicht gerne mal sitzen und Tee trinken?
 Einige der Damen hätten sehr gerne mal ein Auge ins Innere des Hauses geworfen, aber sowas ist nicht möglich.
Die vorgegebenen Zeitangaben während dieser Reise wurden eingehalten, es war ja auch Kent. Die nächste dann Richtung Devon war zeitlich eine Katastrophe, Gärten fielen aus, die Besuchszeiten reduzierten sich bei einem Garten. Dafür mag ich nicht zahlen, bessere Planung ist angesagt, nur auf Google maps kann man sich da nicht verlassen, dort gibt es Singletrackroads mit einer Fahrspur, da fährt es sich langsam.
Also - wenn ihr könnt - selber fahren. Man ist flexibler und kann fürs gleiche Geld für zwei Personen viel mehr machen.

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Letzte schöne Tage ...

Die vorerst letzten schönen Tage sind angebrochen, Sonntag soll es regnen. Aber das glaube ich erst, wenn es soweit ist. Man kann jedem Tag viel Schönes abgewinnen!
Der Kater jault, er glaubt, er könne ewig raus, doch das geht nicht. Die Sonne scheint in den Flur und ich habe bei 8 Grad draußen gefrühstückt- es war mir einfach so danach.
 Draußen ist es einfach unbeschreiblich schön, wir haben weiter geschreddert und trotzdem ist der ganze Garten noch bunt - Geranium fängt erneut an zu blühen. Vor vielen Jahren hatten wir Frost und ich verlor alle hohen Euphorbien. Um so mehr freute ich mich, als sich in diesem Jahr ein Samen entschloss, im Schotter am Haus zu keimen. Und ausgerechnet diese Sorte, es muss ein Kind von 'Gründauer Dreh' sein, die Blätter sind gedreht. Herrlich!
 Auf der Terasse feuerrot der selbstgezogene Holunder mit Verbena bonariensis.

 Immer im Dienst, und darum wird an Werkzeug und Handschuhen bei uns auch nicht gespart!
 Lis, das Plattährengras ist von dir!
 Hier handelt es sich nicht, wie kürzlichvermutet, um ein Weinblatt, sondern um das Blatt eines Geraniums, verschönt mit einem Asternsämling!
 Auch hinten wächst - wenn auch nur noch bescheiden - Aster pansus 'Snowflurry'.  Durch wechselnde Lichtverhältnisse ändern sich auch die Pflanzen. Das Geranium, das dort steht, geht rückwärts. Dafür ist eine niedere Aster erschienen, die aber nicht blüht - trotz Ansatz. Sie wird versetzt.
 Kletterhortensie
 Fo Tieng immer noch schön grün

 Geliehene Landschaft, wie eine Gartenkollegin es kürzlich nannte ...
Fraser ist neugierig, immer! Nix zu fressen drin.
Hier mal ein Vergleich: Ich hatte neue Pflanzen bestellt. Oben seht ihr den Unterschied zwischen Aster pansus 'Blauer Mond' links und Aster ericoides 'Yvette Richardsen', die Myrtenaster. Es handelt sich um die gleiche Art, man hat mal wieder umbenannt. Ich weigere mich, das anzuerkennen. Hätte ich zuvor gewußt, wie ähnlich sie sind, hätte ich sie nicht gekauft. Nun hab ich sie halt.
 Aster pansus 'Blauer Mond' - eine Pflanze
 Links Aster cordifolius 'Little Carlow', rechts 'Blauer Mond', jeweils nur eine Pflanze
Und hier die Yvette, die noch im Parkbeet sitzt, weil der Platz erst im Frühling besetzt wird.

Ich hoffe, euch nicht gelangweilt zu haben, weil ich denke, es ist nicht jedermanns Sache, sich näher damit zu befassen.
Draußen scheint die Sonne, das Laub wird roter und ich geh dann bald raus.