Samstag, 25. Februar 2017

Wie verschieden sie doch alle sind - manchmal auf den zweiten Blick

Gestern, am Freitag, trieb der Sturm sein Spiel mit uns. Es hagelte, stürmte und regnete, der Himmel war grau. Es war kalt. In den wenigen sonnigen Minuten ging ich gut verpackt in den Garten, um die Blüten zu fotografieren. Ich hoffe, ihr freut euch daran, ich hab es auch getan. Von wenigen weiß ich die Namen, die anderen sind (Schilder) nicht mehr da, es ist mir auch recht egal. Hauptsache - schön! Bisher sind immer alle wiedergekommen, die Wühlmäuse finden sie sicher zu klein oder mögen sie nicht, die schönen Schneeglöckchen.
Vor 16 Jahren bekam ich eine Hosta geschenkt, eine alte Sorte, und mit ihr in ihrer Erde ein paar Galanthus nivalis, kleines Schneeglöckchen. Es hat sich dank der Ameisen wunderbar vermehrt und ich pflanze auch welche um, aber nicht zu viele, dann ist das Risiko auch nicht so groß, dass man sie beim Unkrautjäten umhaut. Sind sie nicht alle schön? Die großen sind viel zu teuer, wachsen langsamer und sind mittlerweile ein Sammelobjekt erster Güte. Ich halte mich da raus. Manchmal kaufe ich mir eines, das einen gewissen Betrag nicht übersteigt. Wenn man sieht und auch liest, wie langsam sie sich vermehren, so ist dieser Preis auch gerechtfertigt.
 Eranthis hyemalis, der Winterling, blüht jetzt an ganz vielen Orten im Garten. Manchmal findet man welche an Plätzen, and die man sie nicht gesetzt hat, dann wurde gegraben und rücksichtslos sind die kleinen Dinger umgesetzt worden, ohne sie bemerkt zu haben. Und weil es eben so ist, achte ich auf die zwei besonderen Sorten auch entsprechend, sie sitzen da, wo niemand gräbt. Ebenso halte ich es mit den Alpenveilchen.
 Dieser Winzling ist ein Solitär, bisher ist er ein Einzelstück, ich habe ihn aber auch im letzten Jahr erst bekommen. Ablegeranfragen sind daher völlig sinnlos *grins*.
Heute geht es in den Garten, der Undergardener ist zu Hause. Endlich geht es weiter. Ich oben, er am Boden. Mal sehen, was ich wieder umsetze von den kleinen Dingern in Gelb oder Weiß, in the green, ihr wißt schon. Ein schönes Wochenende wünscht Sigrun

Mittwoch, 22. Februar 2017

Plas Brondanw, Wales, Teil 2


 Zufällig bekam ich heute diese Bilder vor Augen und da dachte ich, ich zeige sie noch. Als Fortsetzung zu Teil 1, Plas Brondanw in Wales.
 Es ist ein so wundervoller Ort, besondes im Frühling, wenn die Bluebells in den Wäldern blühen. So schade, dass es so weit weg ist!







 Viele Worte sind hier nicht nötig, im ersten Teil habe ich ja schon berichtet. Mai - was für ein schöner Monat!


Die Eiben sind wie immer meine Favoriten, ich hoffe, es hat gefallen!

Dienstag, 21. Februar 2017

Tim Raue - My Way

 Seht ihr gerne Kochsendungen? Ich eher weniger, das Einzige, was ich mal ansehe, ist Tim Mälzer und Vincent Klink, aber nur sporadisch (obwohl wir früher mal bis zu acht Gänge gekocht haben). Und drum wußte ich auch nicht, wer Tim Raue ist. Ihn möchte ich nun vorstellen. Das Buch vom Calwey Verlag beeindruckt zuerst durch die Größe und die Qualität. Zum Aufklappen in der Küche ist es weniger geeignet, es ist groß und in Stoff gebunden. Ein Buch für ambitionierte Hobbyköche und auch solche, die das Handwerk beruflich ausüben.

 Tim Raue wurde in Berlin geboren. Seine Biografie hat mich bewegt. Nach seiner Aussage kommt er aus der Gosse (ich würde es nicht ganz so hart formulieren, weiß jedoch was er meint). In die falschen Kreise geraten, zog er von der Mutter zu seinem Vater, der Alkoholiker war. Später ging er nach Berlin zurück. Offensichtlich war ihm jedoch immer bewußt, dass er intelligent ist. Er zog sich in einem Bauwagen zurück und bildete sich durch das Lesen div. Zeitschriften wie Spiegel etc.
 In der letzten Buchbeschreibung wurde um Bilder aus dem Buch gebeten. Hier sind sie. Das Entré des Buches besticht durch großformatige Bilder aus Berlin, am Ende des Buches im gleichen Format Bilder aus Asien, denn dieses Buch richtet sich an Köche mit der Vorliebe für den Asiatischen Style.
 Tim Raue hatte es sicher nicht leicht im Leben. Als Kämpfer hat er sich durch alle Fallstricke des Lebens gebracht, war in verschiedenen Küchen tätig und ist nun einer der besten Köche Deutschlands, mit Restaurants hier und in Asien. Da bleibt sicher nicht viel Zeit für Freizeit. Tim Raue hat seine Berufung gefunden.



DER AUTOR (Verlagsangabe)
Tim Raue
wurde in Berlin-Kreuzberg geboren und wurde mit gerade 23 Jahren Küchenchef in einem der besten Berliner Restaurants. 1998 erhielt er vom Feinschmecker den Titel Aufsteiger des Jahres. Der Gault-Millau kürte ihn 2007 zum Koch des Jahres, vom Guide Michelin erhielt er 2012 zwei Sterne für sein Restaurant Tim Raue. Die The World´s 50 Best Restaurants Liste setzte Tim Raue jüngst auf Platz 34 als bester deutscher Koch. 2016 nahm Raue an der VOX-Kochshow Kitchen Impossible teil und ist bei Netflix in Chef´s Table zu sehen.

Tim Raue
MY WAY
1. edition 2017
288 pages, approx. 180 images
25 x 28 cm, Hardcover
€ [D] 49,95  / € [A] 51,40 / sFr. 66,90
ISBN: 978-3-7667-2271-2



Samstag, 18. Februar 2017

Zwei Tage Sonnenschein - der Frühling naht

Mit schnellen Schritten geht das Frühjahr voran, hoffentlich bleibt es auch da! Innerhalb weniger Tage haben sich die ersten Schneeglöckchen geöffnet, die Winterlinge blühen an allen Ecken.
 Bis jetzt habe ich keine Ausfälle bei den Semperviven entdeckt, manche habe ich schon mal in die Sonne gerückt, besonders einige neue.
 Mein fleißiger Gartenhelfer ist immer mit von der Partie. Durch den Regen am Tag zuvor sind auch die Märzenbecher überall aus dem Boden geschossen, bis zur Blüte wird es nicht mehr lange dauern.

 Mein Undergardener hat alle Helleborus entblättert, damit der Pilz sich nicht verbreitet. Jetzt sieht man die Horste, sie sind dick und fett - und es sind viele. Ich bin wie immer unglaublich gespannt auf die Blüte - und besonders auf die neuen aus den Sämlingen. Die, die mir dann nicht so gefallen, werden getopft und verschenkt.

 Vorgestern lief er ständig neben mir her, dann verschwand er im Wald - wie immer. Dort wird er zumindest nicht überfahren. Wer sieht, wie glücklich mein Kater draußen ist, wird mir zustimmen, dass Katzen nicht nur im Haus gehalten werden dürfen.
 Den Farnen geht es nun an den Kragen: Alle Blätter werden abgeschnitten.



 Sie sehen aus, als hätte es keinen Winter gegeben. Hierfür habe ich aber auch nur sehr gesunde Sorten genommen.
Meine Augensterne sind die überwinterten Stecklinge verschiedener Holunder, sie haben es alle geschafft. Ein Plätzchen muss ich noch finden. Einer wurde bereits im Herbst verschenkt.

Leider ist es an diesem Wochenende wieder so kühl, aber gearbeitet muss im Garten werden - sonst wird man nie fertig!

Euch wünsche ich ein schönes Wochenende, wo immer ihr seid.

Donnerstag, 16. Februar 2017

Scones mit Herz - Britisch mal anders!

 Mir war mal wieder so britisch - trotz des Brexits. Die Scones gibts ja auch in Schottland. Und ich dachte mir, warum immer rund - ich hab so viele Formen von dort mitgebracht, nehme ich heute mal was Herzliches.




 Sind sie nicht unglaublich schön? Ich könnte sie fressen - bei einem ist mir das gelungen. Mit Erdbeermarmelade und Butter, sie waren noch warm, Clotted Cream war nicht im Haus.


 Vielleicht macht ihr sie ja mal nach.
♥♥♥♥♥♥♥♥