Freitag, 19. Januar 2018

Teatime in Lavenham, Suffolk, GB - Wer kommt mit?

 Ich bin sicher, den meisten von euch wird dieser Tearoom sehr gefallen! Das morbid-romantische ist es doch, was wir so lieben. Ein Foto von außen gibt es nicht, denn dort saß die nette Dame, die uns darauf hinwies unbedingt hineinzugehen, denn dies sei *der beste Tearoom* in Lavenham. Örtlichen Empfehlungen sollte man unbedingt folgen.
 Möbel sowie Porzellan waren zusammengewürfelt, wie man es in England oft findet. Sehr charmant! DieKuchen auf dem Buffet haben wir nicht probiert, denn es war Frühstückszeit, wir kamen doch direkt von der Fähre. Also warum nicht ein zweites Frühstück einnehmen? Klein natürlich, denn eigentlich war es nicht nötig - und somit haben wir ein Mittagessen gespart.
 Im zweiten Stock konnte man auch sitzen, aber da waren wir nicht, ich bin mit dem Fotografieren eher zurückhaltend, obwohl keine Menschen da waren. Warum eigentlich?
 Diesen herrlichen Sessel hätte ich gleich mitnehmen können, aber er war nicht verkäuflich. Viele andere Gegenstände, die an der Wand entlang auf Borden standen, konnte man erwerben.
 Ihr lest es: Meeehr Geschenke findet man einen Stock höher!

 Mein Platz, ich hatte ein Rührei. Zugegebenermaßen riss es mich nicht vom Hocker, aber das Ambiente entschädigte doch ungemein.
 Die schiefen Wände, die Butzenscheiben - man möchte nicht mehr gehen
Und doch taten wir es - unser Cottage rief, es rief laut. Wir hatten uns ja auch lange genug im Ort aufgehalten, doch davon sprechen wir beim nächsten Mal!

Dienstag, 16. Januar 2018

Lavenham - eineZeitreise?

 Jeder von uns hat sich doch sicher schon mal vorgestellt, auf einem anderen Stern zu sein. Das braucht man gar nicht, eine Reise nach England genügt - dort hat man das an allen Ecken!
 Als Experiment hat uns die Reisevermittlerin Suffolk vorgeschlagen, und zuerst fuhren wir nach Lavenham, da eine Bekannte davon so begeistert berichtet hat. Die Stadt ist uralt und windschief. Manchmal frage ich mich ernsthaft, wieso viele der Häuser überhaupt noch stehen? Wenn nur die doofen Autos nicht wären, die einem auf der Zeitreise ins hier und jetzt zurückkatapultieren würden ...

 Ein Antiquitätengeschäft, so klein und unscheinbar, doch voller Schätzchen!
 Lavenham ist eine helle Stadt, so habe ich es empfunden, lauter sanfte Töne bei den Häuserfarben.
 Ganz ehrlich hätte ich Angst, dass der Schornstein mir aufs Haus kracht!
 Dieses Gärtchen hätte ich mir doch zu gerne mal angesehen - leider nicht möglich, weil privat
 Das dazugehörige Häuschen hätte mir auch sehr gefallen ... :)
 Eine Fuchsienhecke, winterfest, wie manche deutsche Gärtnerin sie sich wünschen würde
 Ist das nicht herrlich? Die Verglasung der Fenster ist göttlich, nur wohnen möchte ich in dem zugigen Schuppen jetzt nicht gerade.
 Und wieso steht dieses Haus noch?

 Mr. Wonderful, mein Shoppingtütenträger, meinte, ich hätte oft zu viele Bilder in den Blogbeiträgen. Ist das so? Dann sagt es mir, dann begrenze ich es auf 10 Bilder oder so.

 Wieder ein störendes Fahrzeug ...
Wir waren und sind total begeistert von dieser schönen geschichtsträchtigen Stadt, und deswegen müßt ihr noch zwei Berichte darüber ertragen. Beim nächsten Mal gehen wir in einen Tearoom, und danach schauen wir wieder Häuser an. Ich hoffe, es hat euch gefallen.

Freitag, 12. Januar 2018

Kugelrund - na und?

 Kugelrund - na und? Da lacht das Gärtnerinnenherz, eine getöpferte Tonkugel, frisch bepflanzt im April 2016. Mit drei wüchsigen Sorten Sempervivum.
 ... und mal von hinten. Nicht zu glauben, was daraus geworden ist! Semperviven legen, wenn richtig gepflanzt im richtigen Substrat bei richtigen Lichtverhältnissen einen Megastart an den Tag. Manchmal kann man sich der Kindl, die sie bekommen, gar nicht mehr erwehren. Es gibt solche, die wünscht man sich auf den Mond, weil sie zu viele Kinder bekommen. Andere will man zum Teufel schicken, weil sie ewig sitzen, ohne sich zu vermehren. Wieder andere leiden im Winter und verabschieden sich auf Nimmerwiedersehen von mir! Das trag ich ihnen nach. Und die anderen? Die liebt man wie verrückt und zuppelt täglich an ihnen herum. Solche mag ich, denn ich bin eine Liebhaberin und keine Sammlerin.
Seht ihr? Ein Jahr später. Und wie sie heute aussieht, kann ich nicht mal zeigen, weil ich kein Foto habe. Auf alle Fälle sieht man vor lauter Nachwuchs die Tonkugel fast nicht mehr. Da werde ich wohl ranmüssen. 

Semperviven sind dankbare Gesellen, die meisten jedenfalls. Windige Kerle sind sie auch: Sie sind tückisch und verändern je nach Jahreszeit ihre Farbe. Im Herbst noch habe ich zu mir gesagt: Schluss jetzt, dein Garagendach und rund ums Haus sind zu voll geworden. Und jetzt sehe ich die schönen Bilder im Netz und bekomme schon wieder einen gierigen Hals. Wenn ihr Lust auf mehr habt, schaut doch mal in die Sempervivum-Liste hinein, die von einer Gruppe Sammlern gegründet und sehr gut gepflegt wird. Hier sieht man Semperviven in jedem jahreszeitlichen Stadium.
Auch in der Bachkramerei kann man viel finden und lernen.

Und zu guter Letzt: Die Semperecke! Frau Majorahn, euch bekannt aus ihrem erdigen Blog (der so erfrischend anders ist als die Designblogs) , schreibt Geschichten. Sie kann das wirklich gut! Und immer dreht es sich um Semperviven. 

Ja, ich bin gleich ruhig. Man kann die Semperviven auch kaufen, beim Staudengärtner des Vertrauens, aber die richtigen Sammler kaufen bei Züchtern, zum Beispiel hier. Oder untereinander natürlich.
Alte Blechdosen, Metallteedosen, alte Siebe und Kochtöpfe - alles kann man mit Semperviven bepflanzen. Also nicht wegwerfen. Die Erdmischung ist das Geheimnis eines jeden Liebhabers und Sammlers, doch luftig und gut durchlässig soll sie sein und mit Splitt oder Kies etc. abgedeckt werden. Dann wächst auch das Unkraut nicht so sehr.

Und nun verschwinde ich - ich muss die Kindl zählen! 

Äh, die Tonkugeln etc. gibts hier .

Mittwoch, 10. Januar 2018

Weitergabe meiner Kontaktdaten - bitte lesen!



 Weitergabe meiner Kontaktdaten (unautorisiert)

Liebe Bloggerinnen und Blogger, 

ich bin seit 2003 im Internet unterwegs und versuche, nicht alles von mir preiszugeben. Das, was ich von mir aus mitteile, ist meine eigene Angelegenheit. Durch das Netz und Blog und Forum, auch Facebook,  sind viele herzliche Gartenfreundschaften entstanden, die ich privat und persönlich pflege, auch in Gruppen. Die, die mich länger persönlich kennen, wissen, dass mir an meiner Privatheit gelegen ist. Auf diesem Fuß bin ich sehr empfindlich.
Zu Weihnachten flatterte mir eine Weihnachtskarte ins Haus, über die ich mich nicht freuen konnte – denn die Absenderin hat mich niemals direkt nach meiner Anschrift gefragt, sondern sie sich irgendwo ‚besorgt‘. Ich gehe davon aus, dass es niemand aus meinem langjährigen gärtnerischen Umfeld war und eigentlich will ich es gar nicht wissen, weil ich enttäuscht bin.

Ich bitte euch daher, die Netiquette und den Datenschutz zu respektieren und meine Anschrift nicht weiterzugeben. Mehr erwarte ich nicht. Nicht mit jedem möchte man persönlich Kontakt haben.

Montag, 8. Januar 2018

Steiler Aufstieg, der sich lohnt - Lincoln GB

Lincoln, da denkt doch jeder gleich an Amerika. Doch da waren wir nicht, wir waren in England, genauer in Lincolnshire. Ich war zuvor schon mal dort und durfte gleich nach oben, diesmal nicht. Wir parkten ganz unten in der Stadt, so wie es ausgeschildert war. Liebe Leute, das kostet Kraft. Steil war der Aufstieg, doch er hat sich gelohnt. Diese Figur steht vor dem Castle.
 Zum Luftholen blieb ich gerne mal stehen, bevorzugt vor einem schönen Lädchen.
 Die Rollergang traf ich auf dem Weg nach oben, einfach britisch.
 Englischer geht es glaube ich nicht, ich sehe mir immer gerne wieder diese Bilder an.
 Das ist unten, wo man die üblichen Verdächtigen findet, nämlich die Geschäfte, die es in jeder Stadt gibt, genau wie bei uns, Kettenläden.

 Das sind normale Lädchen, hinreißend schön, es wird aber nichts gekauft, wir brauchen nichts.
 Da lacht das Gärtnerherz
 Ihr seht es, schon wieder Ketten. Ich muss dringend mal einen Ausflug auf einem solchen Boot machen, das steht noch an.

 Tea gefällig? Ein Einblick in einem Tearoom

 Unvermeidlich: Lush! Ich habe dort noch nie etwas gekauft, weil es sehr teuer für uns ist. Ich brauche auch keine Seife, weil ich bis zu meinem Dahinscheiden genügend habe, aber reinschnuppern muß ich jedesmal. Man riecht Lush hunderte Meter vorher!
 Die Kathedrale von Lincoln
 Und das Schloss, ganze Pilgergruppen auf dem Weg dorthin, gesäumt von diesen phantastisch bunt angemalten Soldaten (oben).
 ... und hier speziell für Cherrie Pie und ihren schönen Blog: Das Innenleben der Kathedrale von Lincoln, das Dach ist umwerfend, der Rest auch.
Und nun verlasse ich euch mit dem Duft von Lush im Gedächtnis. Lincoln ist eine tolle Stadt!

Donnerstag, 4. Januar 2018

Ein Besuch bei Beth Chatto im September - Gravel Garden

Heute befinden wir uns bei Beth Chatto - wieder einmal! Sicher werdet ihr euch freuen, wenn ich einmal nicht von Schottland erzähle ... ;)
 Der Kiesgarten ist sehr sehenswert, es ist September. Hier kann man lernen, was man zuhause in Trockenzonen pflanzen kann. Ich finde es immer wieder aufschlussreich, obwohl ich schon so oft dort war. Es liegt ja auf der Strecke zum Fährschiff, das muss man nutzen. Die Bilder sind von 2015.
 Ich habe mir allerdings vorgenommen, keine Pflanzen mehr zu kaufen. Immer wenn ich voller Stolz zu meinem Staudengärtner komme und sage: Das hab ich bei Beth Chatto gekauft... rollt er die Augen und zeigt mir die Stelle, an der seine Verkaufspflanzen stehen. Er hat sie also auch. Und sie sind das deutsche Klima besser gewöhnt. Da hat er mich mal wieder jeglicher Illusionen beraubt.
 Da hinten rechts ist die Kasse, das dunkle Gebäude. Eine Treppe runter und schon steht man im Paradies. Den Gravelgarden kann man auch ohne bezahlen ansehen, man kann Pflanzen erwerben und eine Kleinigkeit im Tearoom zu sich nehmen.


 Immer wieder gerne nehme ich das Buch *Dear Friend and Gardener* zur Hand, ich liebe es einfach. Niemand hat es mir gesponsert, ich erwähne es, weil es so gut ist.
 Ja, wer läuft denn da? Das muss der sagenhafte Mr. Wonderful sein, mein Undergardener, der mir hilfreich immer die Tüten schleppt!
 Ist das nicht schön? Und es wird nicht gegossen.

 Bergenien sollte man viel mehr Beachtung schenken
 ... und den Gräsern natürlich auch.
Ich hoffe, es hat euch inspiriert. Beim nächsten Mal schauen wir uns dann einmal Gebäude an, hatten wir zwar kürzlich erst, aber es gab dort nicht allzu viele Gärten. Und einen speziellen Tearoom hab ich auch noch, er wird euch gefallen.