Samstag, 28. März 2015

Farbe im Garten

Langsam wird es bunt im Garten, bis es im Sommer dann wieder dezent wird. Alle Helleboren sind jetzt aufgeblüht. Die Scillas in vier Farben blühen um die Wette, vereinzelt auch die Osterglocken, soweit Clothilde sie am Leben gelassen hat. Jährlich ein paar Neue - und gut ist.
 Auf ihrem Platz steht auch die rote Bank, ziemlich ramponiert, der Zahn der Zeit hat an ihr genagt. Nr. W. liebäugelt mit einer Neuen, ich meine, einmal leimen und streichen genügt. In dieser Jahreszeit kommen auch die Farben der blattlosen Sträucher gut zur Geltung.
 Geranium Kathrine Adele samt sich leider viel zu sehr aus, überall im Garten finden wir ihre Abkämmlinge, sogar im Rasen. Erst gestern hat Mr. W. bei acht Grad noch welche aus dem Gras gestochen, bevor ich angefangen habe zu düngen. Es regnet ja momentan immer mal, da ist es günstig mit dem Dünger.
 Dies sind meine drei neu erblühten Sämlinge. Den weißen haben wir gestern vorne ins Beet gesetzt, die roten werden verschenkt, ich hab mehr als genug rote im Garten.
 Ein froher Wandersmann ist meine gefüllte rosa Glockenblume, eigentlich hatte ich sie aus dem Beet entfernt, eine Hosta hingesetzt. Und was geschieht? Sie ist wieder da. Vielleicht können sich die beiden ja arrangieren? Rechts unten die Samenkapseln der Cyclamen.
 Der gefüllte weiße Helli wird noch versetzt, er hatte einen Frostschaden und muss sich weiter erholen. Rechts oben ein schöner weißer meiner Freundin Jane, unten rechts der brandneue gekaufte. Ich find ihn wunderschön. Jetzt langts aber, sonst hab ich eine Monokultur aus Helleboren und Hostas, mein Gärtner meint das sowieso.
Als wir gestern Abend umpflanzten (bei mir kommt nichts um), meinte Mr. W. mal wieder, das wäre alles viel zu eng. Weiß ich, aber er wird schon sehen, wie schön es wird. Immer mal düngen, den Boden lüften, dann kommen alle zu ihrem Recht.Würdet ihr etwa eine Echinacea pallida auf den Müll werfen - nur weil es eng ist?? Ich brauch eigentlich mehr Platz - aber nur eigentlich!

Mittwoch, 25. März 2015

Partystimmung

Schwer inspiriert von einem Beitrag von Olann schaltete ich die Stereoanlage ein, um meine alten Platten zu hören. Nichts - tot. Seit einiger Zeit zickte mein Receiver. Nun ging nichts mehr. Was tun? Ich ging ins örtliche Fachgeschäft, um mich nach neuen Möglichkeiten zu erkundigen. Besonders gut beraten wurde ich nicht, viel hatten sie auch nicht da außer einer Kompaktanlage in modernem Design eines namhaften deutschen Herstellers. Ich war enttäuscht. Man will ja örtlich kaufen, aber es gibt nichts?
Und so klinkte ich mich bei meinem Onlinedealer ein, studierte die Angebote (nicht die Sonderangebote) und bestellte nach Absprache mit Mr. W. eine Anlage, superschick, alles in einem, Lautsprecher links und rechts im Gerät. Die Bewertungen lagen bei fünf Punkten. Besser kann es doch nicht sein? Das Teil kam an, wunderschön, in schwarzem Holz. Wir stellten es auf und legten eine CD ein. Wo kommen die fünf Punkte in der Bewertung her? Ich höre sehr gut, wenn etwas einen guten Klang hat. Und von Plattenspieler keine Spur. Trotzdem wollte ich dem *Ding* erst mal eine Chance geben und wühlte mich drei Tage mit Ohrenschmerzen durch. Zeitgleich hielt ich nach einem Schallplattenspieler Ausschau, der eingebaute Boxen hat, und alle Platten mit 33, 45 und 78 Umdrehungen abspielen kann. Die Bewertungen waren so schlecht, dass das gar nicht erst zur Diskussion stand. Mittlerweile wurde mein Hals immer dicker. Mein Bruder hatte die 78iger Platten mitsamt Gerät fortgeworfen. Ich war so enttäuscht!


Die Katze zeigte uns deutlich ihren Missmut, sie lag auf dem Fensterbrett, wackelte entsetzt mit den Ohren, die sie in allen Stellungen anwinkelte. Anscheinend erkennt sie Qualität auch. Das *Ding* wurde zurückgeschickt, so schick und modern im Zeitgeist es auch war. Und nun?

Ich war ratlos. Von Technik nicht viel Ahnung wackelte ich in einen großen Elektrofachmarkt, was ich normalerweise nicht mache. Erstaunlicherweise verstand der junge Verkäufer meine Sorgen sofort. Da sag doch nochmal einer, Männer verstehen Frau nicht! (oder nur selten). Er empfahl mir einen neuen Receiver! Na also, geht doch. *Sie wollen doch sicher Qualität?* Aber sicher wollte ich das und ging nach wenigen Minuten mit einem neuen Teil nach Hause. Nun wollte der Plattenspieler nicht, trotz neuem Kabel, denn, wie wir auf der Rückseite des alten Plattenspielers lasen, war er nur für diese Anlage. Pustekuchen. Also wackelten wir am Samstag wieder in den Markt, der nette Verkäufer begrüßte mich gleich mit Namen und wir verschwanden kurz darauf mit einem neuen Plattenspieler deutscher Herfkunft nach Hause. Seitdem ist bei uns Party. Das Ding dröhnt zu allen möglichen Zeiten, es ist herrlich, die Platten zu hören und vor allen Dingen wieder einen ordentlichen Klang zu haben. Klassik kann man nicht auf einer Kompaktanlage hören. Und nun weiß ich Techniknull auch, dass ich jederzeit wieder dorthingehen kann und jedes einzelne Teil ersetzen kann. Die heutigen Boxen habe ich mir bereits angesehen. Man bekommt sie in allen Preislagen, sogar in schwindelerregenden Höhen!

Habt ihr auch noch Schallplatten?

Montag, 23. März 2015

Ich kauf nix ...

Unsere Katze hat einen Kater bekommen - er muss nicht kastriert werden und ist pflegeleicht.
 Im Garten erblühen nach und nach sämtliche Helleboren, an allen Ecken ist es bunt. Dominant ist die Farbe dunkelrot, ich hätte gerne noch hellere Farben, weil die dunkelroten irgendwie alle gleich aussehen, obwohl sie nicht gleich sind. Alle sind verschieden. Meine Freundin hat nun den Auftrag, auf der Raritätenbörse in Frankfurt nach einem Schönen für mich Ausschau zu halten. Am Liebsten hätte ich einen mit runden Blättern, die Meisten sind irgendwie spitz.
 Im Zuge unserer Umgestaltung des Gartens bleibt mir nur noch eine Einkaufsmöglichkeit: Kleine Sachen, niedrig sollen sie sein. Durch die neuen Sträucher und die Ausbreitung der vorhandenen wegen Sitzschutz haben höhere Stauden keinen Platz mehr, aber ich glaube, das hatte ich schon mal erwähnt. Die neuen Iris sind wirklich wunderschön in ihrer Farbe, sogar Mr. W. ist es aufgefallen. Das Leberblümchen (Hepatica) blüht das erste Mal richtig schön. Es ist ein wenig blass und läßt sich schlecht fotografieren.
 Gestern habe ich meinen Lieblingsstaudengärtner besucht. Eigentlich wollte ich gar nix kaufen, wirklich *fingerhoch*. Dann blieben allerdings 8 Sachen an mir kleben. Eieiei.
Es sind: Viola odorata *Royal purple*, für mich als alte Royalistin genau das richtige, also x zwei!
Viola odorata ohne Namen, weil Absaat in zartrosa mit weißem Kern x zwei, euphorbia seguieriana niciciana x 2, etwas Schöneres als diese Staude gibt es nicht. Mein Staudengärtner staunte, als ich ihm sagte, dass sie bei mir nicht steht, sondern sich über die Steinkanten neigt. Vermutlich ist der Boden zu fett. Auf alle Fälle ist sie ein Traum. Einmal Corydalis Flexuosa *Pere David*  in blau und Scabiosa canescens (die in Deutschland bedroht ist) und bei mir genau das richtige wäre, wie er meinte. Er war schon lange nicht mehr hier und kennt meine Zustände nicht! Stöhn ...
Und weil es eng wird, hab ich gleich mal Helleborus Orientalis-Sämlinge getopft und anderen versprochen. Eigentlich sollte man ja warten, bis sie einmal geblüht haben, aber das geht nicht.
Cornus mas hat jetzt viele Blüten offen, eine zarte Schönheit.
Eine schöner als die andere und ich hab eigentlich keinen Platz mehr, aber es erreichte mich ein Anruf aus Frankfurt. Den Rest könnt ihr euch denken!

Freitag, 20. März 2015

Visit Scotland - Banff

Gestern morgen kam ich beim Zeitungslesen auf einen Beitrag von *Visit Scotland* und nehme dies heute als Aufhänger, wieder mal über Schottland zu sprechen. Schottland ist so unglaublich schön, dass ich ständig in Erinnerungen schwelge - irgendwann ist es vorbei und man fährt nicht mehr hin, drum rede ich heute darüber. Ihr könnt eine Reise gewinnen! So oft habe ich mich daran beteiligt, es hat nicht geklappt. Doch ich glaube daran, irgend wann klappt es. Vielleicht ja bei einer von euch? Es sind vier Tage, besser als nichts.
Banff ist ein kleiner Ort in Aberdeenshire, ganz oben am Meer. Wasser - ein Urlaub ohne Wasser ist für mich kein Urlaub. Ich muss nicht hinein, aber die Weite sehen. Wiederhole ich mich? Dann sagt es mir. Banff, das heißt aufstehen, frühstücken, aufs Wasser gucken, rausgehen, sich strecken und draußen auf die Bank setzen. Menschen kommen vorbei, mit Hunden, sie grüßen - und weg sind sie. Eine unverbindliche Begegnung. Gut - Banff liegt ganz oben von Aberdeenshire und die Wege sind weit in die anderen Orte, die Straßen schmal. Aber vielleicht ist es gerade das, was ich brauche? Man sieht so viel, denkt so viele Gedanken - und wenn man daheim ist sehnt man sich danach. Also war es richtig. Der Supermarkt taugt nicht, er hat eine ganz komische Ausstrahlung, drum fahren wir lieber nach Huntly zu Tesco. Womit wir beim Thema wären.
Der Hafen von Banff! In Huntly gibt es viel zu sehen. Für Großstädter vielleicht nicht *viel* genug, aber mir reicht es. Hauptsache, ein Haushaltswarengeschäft ist dabei - und ein Whiskyladen. Völlig überwältigt war ich - vom Angebot. Überfordert. Wenn ich das nächste Mal dort hineingehe, bin ich informiert - und weiß, worauf ich zu achten habe. Und wie immer, wenn man sich mit einem Thema beschäftigt, findet man, was dazu gehört: Der Huntly-blog! Ich lese gerne darin. Die Inhaberin bloggt nicht oft, aber wenn, dann liebevoll. Gerne würde ich an einem solchen Abend teilnehmen, über den sie da schreibt. Mal sehen!
Banff - im Morgenlicht. Mr. Wonderful ist gerne unterwegs, während ich das Frühstück köchele.
Klar köchele ich, kalt kann ich daheim. Es gibt schottisches Frühstück, mal mit mehr, mal mit weniger Komponenten. Warm und anhaltend - man ist ja danach unterwegs. Und muss manchmal einen Whisky testen, da braucht man eine Grundlage.

Ein Brillengeschäft haben sie da auch.


Highstreet - ein großes Wort für eine Straße - mit eigentlich wenigen Geschäften. Aber wie ich bereits sagte, die Uhren ticken hier anders und man findet ohnehin alles was der Mensch braucht. Das Meiste, was man hat, braucht man ohnehin nicht, darüber denke ich oft nach.
Ist das nicht herrlich? Selbst die Raben genießen es!
Über das Wasser hin weg sieht man den Nachbarort, dort gibt es ein Aquarium - und eine Whiskybrennerei, die ich noch heimsuchen muss.



Ich glaub, Mr. W. würde da gerne mal mitfahren. Sie bieten es ja auf einigen Schiffen an.

Ich komm wieder!

Dienstag, 17. März 2015

Seelenfutter

Eigentlich mag ich rosa im Garten nicht, schrieb ich vor ein paar Tagen in einem blog. Sprachs, ging in die Baumschule und kaufte mir drei rosa Primeln. Soviel dazu, dass man meinen Worten Glauben schenken kann. Balsam für die Seele ist der Garten seit gestern, die Sonne scheint, es soll noch wärmer werden. Trotzdem - es wird wieder frieren, Geranien hole ich erst im Mai.
 Leberblümchen fangen an zu blühen, in ihrer Mitte ist ein unerschöpflicher Vorrat an neuen Blüten, die Helleboren sind jetzt alle ansehbar, wenn auch einige wenige noch nicht offen sind. Schön sind sie alle irgendwie, trotzdem suche ich was Neues, von den meinen sind ja viele Sämlinge meiner Freundin. Gestern fand ich bei Grabungen einen neuen eigenen, das war schöner als ein Geburtstagsgeschenk!
 Viele Gefäße hab ich gefüllt, im Frühling braucht der Mensch das einfach, ich jedenfalls.
 Neue Krokusse gibt es auch, die Namen hab ich mir natürlich nicht gemerkt. Sie sind klein, ihre Anzahl ist groß und ihre Farbe hübsch.


 Die Gefüllten sind die gekauften, der andere ein Sämling.
 Im vorderen Garten kommt Geranium Wlassovianum mit seiner rötlichen Austriebsfarbe gut zur Geltung. O.k., das Moos sollte ich noch beseitigen.
 Der Winterschneeball, der dreimal im Garten steht, enttäuscht mich. Die Blüte ist nicht so zahlreich, wie sie beschrieben wird. Ich hoffe, dass er in diesem Jahr nicht wieder diesen Befall mit Raupen hat, sonst muss ich leider wieder zur Spritze greifen.
 Im großen Hostabeet geht es voran, vorne die neuen Eranthis, im Beet Galanthus, Hostas, Farne, Helleborus etc. Und wie immer, weil in meinem Garten gelebt wird - im Hintergrund ein Eimer, denn wir arbeiten gerade an allen Ecken! Mein Garten ist kein Vorzeigegarten - er gehört uns und den Kindern, in ihm wir gelebt!!
Gestern haben wir mit der großen Umräumaktion angefangen. Seltsamerweise räumen wir im Garten immer mehr als im Haus. Die Helleboren sind gewandert, mitten in der Blüte, irgendwie hab ich ein schlechtes Gewissen. Da mir eine Gärtnerin aber zugeraten hat, habe ich den Schritt gewagt, einen sogar geteilt - und siehe da, heute morgen stehen sie immer noch wie eine eins. Links der neue blühende Sämling, der auch gewandert ist. Wegen Sichtschutz pflanzen wir neue Sträucher, Clothilde zuliebe natürlich nur einfache, denn dann muss ich nicht so weinen wegen des Geldes, wenn sie mir wieder einen abfrißt! Wir haben uns arangiert, sie und ich - und ihre Kinder.
Im vorderen Garten sind die roten Hemerocallis komplett rausgekommen, Hostas wurden versenkt. Ich vermisse noch eine klitzekleine Staude, vielleicht kommt sie ja noch!
Heute Abend machen wir weiter ... - es gibt noch viel zu tun.

Samstag, 14. März 2015

Am Wegesrand - Cotswolds



Bei diesem Titel werdet ihr vielleicht erwarten: Löwenzahnblüten, Schafe etc. Aber nein, diesmal ist es eine Kirche und ein besonderes Erlebnis. Ich neige zuweilen dazu, während der Fahrt zu brüllen: Halt! Da Mr. W. meist nicht schreckhaft ist, beeindruckt ihn das nicht sehr, er sucht einen Parkplatz und hält an, während ich schon mit dem rechten Fuß aus dem Fahrzeug hänge, die Kamera im Anschlag. Ist das ein Wetterchen? Jepp, die Eiben ziehen mich an, zweitrangig erstmal die Kirche.
Sind das Eiben? Ich kriege vor Begeisterung kaum Luft, weil ich schnell den Gang entlangeile, um sie mir genau zu besehen. Jemand hat sie toll in Form geschnitten.
Ich komme zum Eingangsportal der Kirche, sie ist abgeschlossen. Enttäuscht blicke ich zu Boden, in Britannien sind die Kirchen doch immer offen? Hier nicht. Am Boden liegen hinter dem Portal aus Glas Druckwerke, Prospekte, Post. Ich drehe ab, gehe zurück, wende mich wieder den Eiben zu.
Mensch, was ist das schön. Die Vögel singen, auf der Straße brummen die Autos. Und doch höre ich etwas, was da nicht hingehört. Ich drehe mich um und sehe einen alten Mann, gestützt auf einen Krückstock, wie er versucht mir hinterherzukommen. Ich bleibe stehen und warte, bis er mich erreicht hat. Es kostet ihn unglaublich viel Mühe, zu mir zu kommen. Man sieht, dass er sehr krank ist. Und doch fühlt er sich verpflichtet. Er fragt mich, ob ich die Kirche sehen will, ob er sie aufschließen soll - für mich! Ich bedanke mich und bemerke, dass ich in erster Linie an den Eiben interessiert bin und freue mich über den schönen Schnitt. Früher seien sie einmal sehr hoch gewesen, viel zu hoch, erklärt er mir. Dann habe man sie in diese Form geschnitten.
Artig bedanke ich mich, dass er sich Mühe wegen mir gemacht hat und verabschiede mich. Ich bin beeindruckt. In Deutschland ist mir noch nie ein Küster hinterhergekommen um mich zu fragen, ob er aufschließen darf - nur für mich. Das ist England - deswegen fahre ich wieder hin.
 Wir steigen wieder ein und fahren die Straße entlang. Nicht mal den Namen des Ortes hab ich mir gemerkt, alles kann man nicht behalten. Aber wenn ich da wieder längs komme, gehe ich wieder rein.
Wow, da möchte ich mal mitfahren, sicher sitzt man ganz bequem.
 Im obrigen Gefährt allerdings möchte ich nicht Platz nehmen. Aua, meine Scheiben. Viel zu flach. Ich erinnere mich, als ich einmal in den Beiwagen eines Motorrades einstieg. Ein altes, gehalten von einem Liederriemen. Und ich dachte, das überlebst du nicht, so dicht über der Straße - und diese Halterung. Kurz war die Fahrt, ich wollte nur wieder raus. Bin ich ein Oster(angst)hase??
Ebenfalls am Wegesrand finden wir einen Steinkreis, bzw. wir wissen ja schon, dass er da ist, wir waren schon mal hier - im Winter. Ätzend kalt war es - 7 Grad Minus damals, für britische Verhältnisse einfach bibbbbbber. Die Rollright Stones - ich fühle mich gerne ein. Seltsamerweise fühle ich hier exakt nichts!!  Das gab es noch nie - und das ganze zwei Mal!
Dieser Stein liegt nicht im Steinkreis, sondern über die Straße auf einem Feld. Sicher hat man ihn eingezäunt, damit die Landmaschinen ihn nicht beschädigen. Zweimal ist genug, nächstes Mal such ich mir wieder in Schottland Steine, die fühlen sich anders an.

PS: Ich hab das neue Buch von Prince Charles über Highgrove, ich kann es nur empfehlen - da geht einem das Herz über, Sehnsucht kommt hoch und man möchte gleich wieder hin!